Wiener nützten letzte Chance

Mega-Ansturm auf Bars am Wochenende

© Getty (Symbolbild)
Das letzte Wochenende mit 2G lockte viele Wiener in die Lokale.
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Lachen, tanzen trinken -in Wien wurde am Wochenende ausgiebig gefeiert. Sekt, Wodka und Bier flossen in Strömen. Nächte, in der die Stadt ordentlich Party machte - als ob es Corona nicht gebe. Das war das Fazit eines ÖSTERREICH-Lokalaugenscheins am Wochenende. Die Bars und Diskotheken waren voll. Viele nützten das letzte Wochenende mit der 2G-Regel bis spät in die Nacht aus.

Ausgelassen. Der Hidden Club von Szene-Gastronom Martin Ho war komplett ausreserviert. Vor der Bar Hannelore von Gastro-Legende Joachim Natschläger tummelten sich die Menschen und warteten auf Einlass. Auch im Kleinod, Club X oder Praterdome ergab sich ein ähnliches Bild - indoor ging die Post ab. Auch die Christkindlmärkte waren gut besucht. Auffällig: Trotz des Ansturms wurden aber überall gewissenhaft Impf-oder Genesungszertifikate inklusive Ausweise kontrolliert.

Befürchtungen. Die gut besuchte Nachtgastro hat trotz aller "gefühlter" Disziplin bei den Kontrollen auch Schattenseiten. Corona ist eben nicht verschwunden, auch wenn die Menschen für ein paar Stunden so tun als ob. Es nahen auch einschneidende Änderungen. Kommende Woche wird verschärft - mit 2G plus (s. unten). Eventveranstalter Avi Kaveh sagt: "Ich bedaure die neue Regel, kann es aber nachvollziehen. Leute können nicht mehr spontan ausgehen, nur mehr geplant mit PCR-Test. Das wird schlimme Folgen für die Wirtschaft haben."

Nachgastro-Sprecher Stefan R at zenberger spricht im oe24.TV-Interview von Wut und Enttäuschung in der Branche. Er fordert mehr Planungssicherheit und vor allem finanzielle Unterstützung für die Nachtgastro.