Fritz-Imhoff-Park

Nächtliche Parksperre soll Drogen-Hotspot entschärfen

13.04.2026

Die Lage rund um die U6-Station Gumpendorfer Straße spitzt sich seit Monaten zu. 

Zur Vollversion des Artikels
© Wien heute
Zur Vollversion des Artikels

Jetzt setzt der Bezirk ein erstes sichtbares Zeichen – noch bevor das große Maßnahmenpaket der Stadt kommt.

© Gugerell

Zaun und Tore gegen nächtliches Treiben

Offener Drogenhandel, Lärm bis in die Morgenstunden und wachsende Unsicherheit: Für viele Anrainer ist der Fritz-Imhoff-Park längst zum Problem geworden. Nun greift Mariahilf durch. Der Park wird umzäunt und künftig nachts geschlossen. Ein rund 100 Meter langer Stahlgitterzaun, stellenweise bis zu 2,4 Meter hoch, sowie drei versperrbare Zugänge sollen das Gelände sichern. Die Bauarbeiten laufen bereits auf Hochtouren und sollen in den nächsten Tagen abgeschlossen sein.

© Markus Sibrawa

Sicherheitsfirma übernimmt Kontrolle

Sobald die Arbeiten fertig sind, tritt die neue Regelung in Kraft: Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Tore täglich versperrt, in der Früh wieder geöffnet. Dafür wurde eine private Sicherheitsfirma engagiert. Die Kosten für das Projekt liegen bei rund 64.000 Euro und werden vollständig vom Bezirk getragen.

Problem weitet sich aus

Die Drogenszene entlang des Gürtels bleibt dennoch ein Dauerbrenner. Auch im benachbarten Margareten reagiert die Politik: Mehr Geld für Sozialarbeit und zusätzliche Maßnahmen sollen die Situation entschärfen.

Fazit: Die Nachtsperre ist ein erster Schritt – ob sie das Problem wirklich löst, wird sich erst zeigen.