Franz-Jonas-Platz

Kameras für Brennpunkt: Floridsdorf macht Druck

17.04.2026

Für den Franz-Jonas-Platz fordert der Bezirk neue Sicherheitsmaßnahmen, allen voran geht es um das Thema Videoüberwachung. Ob aber schon wirklich bald Kameras am Brennpunkt über der Donau angebracht werden, entscheidet nicht Wien allein.  

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© APA/BARBARA BUCHEGGER
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Das Bezirksparlament in Floridsdorf hat mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, FPÖ und Team HC Strache eine Resolution bezüglich einer möglichen Videoüberwachung rund um den Bahnhof Floridsdorf und den Franz-Jonas-Platz beschlossen. Konkret geht es darum, mehr Sicherheit vor Ort zu schaffen - seit Februar letzten Jahres gilt dort sowie am Pius-Parsch-Platz ein Alkoholverbot. Wer öffentlich trinkt, riskiert eine Strafe.

© Bombenposse am Franz-Jonas -Platz (google maps)

Generell soll der Franz-Jonas-Platz bis 2029 umfassend umgestaltet werden. Im Zuge dieser Arbeiten könnte eben auch die nötige Infrastruktur für Kameras entstehen, sofern es grünes Licht von oberster Stelle gibt. Der Praterstern, der Keplerplatz und der Reumannplatz werden indessen bereits videoüberwacht. 

Den entscheidenden Schritt kann bekanntlich nur das Innenministerium setzen. Die Zeichen dürften aber gutstehen, denn: Im Sommer 2025 hatte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) erst angekündigt, er wolle die Videoüberwachung im öffentlichen Raum ausweiten - auch an neuen Orten. Dieser Vorschlag wurde von Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) unterstützt.