Achtung: Lebensmittel können weiter
Verrückt: Jetzt Massen-Ansturm auf die Supermärkte
Tausende Österreicher stürmen derzeit im Angesicht der Corona-Krise die heimischen Supermärkte. Dutzende Regale sind leergeräumt, Verkäufer am Rande der Verzweiflung und die Einkaufswagen überfüllt. Auch in Wien kam es am Freitagmorgen zu verrückten Szenen. Hunderte Menschen drängten sich an den Kassen der verschiedenen Supermarkt-Filialen.
Wichtig: Es gibt keinen Grund zur Panik. Solche Hamsterkäufe sind unnötig. Obwohl Lokal- & Geschäftssperren ab Montag laut Regierungsinsider fix seien, bleiben Supermärkte, Banken und Apotheken weiter geöffnet.
Hamsterkäufe für Psychologen irrational
Der Psychologe Cornel Binder-Krieglstein hält Hamsterkäufe zum jetzigen Zeitpunkt für "irrational" und "unsinnig". Viel wichtiger sei es, eigene Verhaltensweisen - Stichwort Händehygiene sowie Nies- und Hustkultur - zu ändern. Doch falle es vielen leichter, das eigene Wohlbefinden durch den Kauf einer Packung Toilettenpapier herzustellen, so Binder-Krieglstein im Gespräch mit der APA.
Es sei ungleich schwieriger, eine Strategie anzuwenden, die das gewohnte Verhalten verändert - etwa zu hinterfragen und darauf zu achten, wie oft man eigentlich Oberflächen berühre, die potenziell infektiös sind, und sich danach im Gesicht berührt, betonte Binder-Krieglstein.
Das Coronavirus forderte zuletzt (Stand Freitagnachmittag) 432 Infizierte. Ein Mann mit Vorerkrankungen starb in einem Wiener Spital. Insgesamt wurden über 6.500 Tests österreichweit durchgeführt.