Tag des Notrufs
Wiener Rotes Kreuz zieht Jahresbilanz 2024
10.02.2025Besonders gefragt war der Rettungsdienst bei Notfalleinsätzen und der Betreuung großer Veranstaltungen.
Der morgige Dienstag steht ganz im Zeichen der Rettungsdienste. Rechtzeitig zum "europäischen Tag des Notrufs" zieht das Wiener Rote Kreuz seine Jahresbilanz für 2024. Erfreulicherweise waren im Vergleich zu 2023 insgesamt nicht mehr Einsätze vonnöten, der Anteil an Notfalleinsätzen ist allerdings um 16 Prozent angestiegen. Eine wichtige Stütze stellte das Rote Kreuz auch bei Großveranstaltungen dar, wo man sich für die sanitätsdienstliche Betreuung verantwortlich zeigte.
Aktuell sind für das Wiener Rote Kreuz rund 800 Rettungssanitäter im Einsatz - darunter 112 beruflich, 549 freiwillig und 142 zivildienstleistend. "Ich bin immer wieder beeindruckt von der unermüdlichen Einsatzbereitschaft meiner Kolleg*innen. Tag und Nacht sind sie zur Stelle, um für die Menschen da zu sein, die Hilfe benötigen. Das zu sehen, macht mich unglaublich stolz - unsere Mitarbeiter*innen sind das Herzstück unserer Organisation", zeigte sich Johannes Friedl, Leiter des Bereichs Rettungs-, Ambulanz-/Sanitätsdienste, hocherfreut.
Mit vollem Einsatz für Wien
Mit den Sanitätsdiensten bei Großveranstaltungen übernahm die Einsatzorganisation eine weitere wichtige Aufgabe. Insgesamt war man an über 700 Einsatztagen präsent, wie bei dem Vienna City Marathon, großen Stadionkonzerten und dem Wiener Eistraum. Allein im vergangenen Jahr kam man auf 33.622 erbrachte Stunden im Bereich Ambulanz- und Sanitätsdienste. "Diese Zahl spiegelt in beeindruckendem Maße die Einsatzleistung unserer Mitarbeiter*innen wider", betont Friedl." Denn gerade in einer Stadt mit viel kulturellem Angebot ist es wichtig, die Sicherheit der zigtausend Anwesenden zu gewährleisten."
Das Wiener Rote Kreuz betreut zudem viele Rufhilfekunden. "Das Angebot der Rufhilfe bietet unseren älteren und hilfsbedürftigen Mitmenschen ein hohes Maß an Sicherheit. Durch die Hilfe per Knopfdruck haben sie die Möglichkeit, weiterhin selbstbestimmt in ihrem eigenen Zuhause zu leben", erklärt Friedl. "Auch für noch mobile Menschen bietet die Rufhilfeuhr eine zusätzliche Sicherheit in ihrem Alltag. Allein im vergangenen Jahr gingen 11.500 Rettungseinsätze über die Rufhilfe ein."