Ansturm trotz Lockdown
Wirbel um "Mega-Rodelparty" am Wiener Kahlenberg
Wien. Der Wintereinbruch brachte Wien am Wochenende nicht nur Demos und Schnee, sondern auch einigen Unmut. Viele Wiener nutzten die Schneelage und pilgerten in Scharen mit Rodeln und Langlaufskiern im Gepäck an die frische Luft – etwa auf den Kahlenberg.
Das stieß dem FPÖ-Politiker Leo Kohlbauer sauer auf. Via Twitter machte der Freiheitliche seinem Ärger Luft – mit Bildern, die zeigen, wie sich viele Rodler auf einer Wiese am Kahlenberg tummeln.
Kohlbauer schreibt unter anderem von einer „Mega-Rodelparty“, von „Tausenden“, die sich am Kahlenberg eingefunden hätten. Dazu zog er einen Vergleich zu den Teilnehmern der Corona-Demos am Samstag, die in der Öffentlichkeit als „Covidioten“, „Nazis“ und „Leugner“ abgestempelt worden wären. Auch eine „ORF-Lady“ will er am Kahlenberg gesehen haben.
Wie die Bilder zeigen, dürfte nicht jeder einen Mund-Nasenschutz getragen haben. Die Parkplätze waren voll und auch am Straßenrand standen viele Autos der Ausflügler. Auch in den Bussen wurde es eng.
Nachgefragt. Ein Polizeisprecher meinte auf Nachfrage zu ÖSTERREICH: „Vor Ort wurden mehrere Strafen wegen Falschparkens ausgestellt.“ Die „Tausenden“ Menschen wurden so nicht bestätigt.
Langlauf. Auch gut besucht war der Hörndlwald. Dort drehten sogar Langläufer Runden auf der „Hietzing-Loipe“.
LaA