Rohstoff-Drama
Kult-Getränk "Dreh und Trink" in Gefahr
19.03.2026Alarm in Gutenstein! Das wohl berühmteste Kindergetränk Österreichs ist in Gefahr - und Kinder in 30 Ländern könnten bald vor leeren Regalen stehen.
Wer kennt es nicht? Das kleine Beutelchen, der legendäre Drehverschluss – "Dreh und Trink" ist seit über 50 Jahren DAS Kultgetränk für Kinder weltweit. Doch jetzt zittert die Klosterquell Hofer GmbH aus dem beschaulichen Gutenstein in Niederösterreich! Denn die kriegsbedingt geschlossene Handelsroute in der Straße von Hormus bringt das Traditionsunternehmen ins Schwitzen – und zwar gewaltig.
LDPE? Klingt langweilig - IST es aber nicht!
Ohne LDPE – das ist der Kunststoff für die berühmten Beutel – kein Dreh und Trink. Und genau dieses Material ist gerade kaum zu kriegen! Chef Kurt Hofer bringt es knallhart auf den Punkt: "Die Versorgungssicherheit ist aktuell nicht mehr gegeben." Klingt trocken – bedeutet aber: Der Lieblingssaft unserer Kinder könnte bald weg sein!
Schlimmer als Corona!
Und als wäre das nicht genug: Die Preise für Polyethylen haben sich verdoppelt – in kürzester Zeit! Hofer selbst sagt, die Belastung treffe ihn stärker als die Pandemie. Stärker als Corona! Das will bei einem Unternehmen, das locker über 50 Jahre durchgehalten hat, wirklich etwas heißen.
Sommer 2026: Tickt eine Dreh-und-Trink-Zeitbombe?
Aktuell kann noch geliefert werden – aber die Uhr tickt. "Wenn die Rohstoffversorgung unterbrochen bleibt, müssen wir uns auf Einschränkungen einstellen", warnt Hofer. Sprich: Wer seinem Kind im Juli ein Dreh und Trink in die Jausenbox stecken will, könnte eine böse Überraschung erleben!
Hofer an die Politik: TUT WAS!
Der niederösterreichische Unternehmer Hofer appelliert jetzt lautstark an Politiker und internationale Partner: Lieferketten stabilisieren, Nahost-Krise entspannen – und zwar schnell! Denn eins ist klar: Wenn die Kleinen ihr Dreh und Trink nicht mehr kriegen, wird's für die Großen in der Politik möglicherweise auch ungemütlich! Hamstern erlaubt? oe24 meint: Ja – aber bitte nur einen Karton pro Familie!