Affären

Chat-Alarm um Wöginger: Intervention bei Schmid für Ex-ÖVP-Abgeordnete

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Schmid war der Dreh- und Angelpunkt bei Jobwünschen in der Finanzverwaltung. Viele schrieben ihm. Manche schimpften ihn. Wie etwa ÖVP-Klubobmann August Wöginger.
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Wöginger intervenierte per Chat nicht nur für einen Finanzamtleiter in Braunau, wie dieser Tage unter großem Wirbel bekannt geworden ist, sondern auch für den Konsulentenvertrag der Ex-ÖVP-Abgeordneten Gabriele Tamandl.

Am Anfang dieser brisanten Interventions-Geschichte, damals selbst noch im Nationalrat, intervenierte Tamandl für andere… später intervenierte Wöginger dann für Tamandl.

2015: Intervention von Tamandl für einen Bewerber in der Finanzverwaltung

2015 bekam Thomas Schmid von der damaligen ÖVP-Nationalratsabgeordnete Gabriele Tamandl Nachrichten. Ihre Bitte: Schmid solle zwei eher unterdurchschnittliche Bewerber in die Finanzverwaltung aufnehmen - oder auch ganz explizit „retten“.

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2016: Tamandl hat Angst vor den Wahlen

Ende 2016 ging es dann um einen Job für Gabriele Tamandl selbst. Sie befürchtete, bei den kommenden Wahlen zum Nationalrat über die Wiener Landesliste kein Mandat mehr zu bekommen… Das war dann auch so. 2017 kam sie nicht mehr in den Nationalrat. Ein Job und ein Konsulentenvertrag sollten her. Pikant: Involviert ist auch der jetzige ÖVP-Klubobmann August Wöginger, der wegen einer Intervention für den Braunauer Finanzamtchef gerade in der Kritik steht und vielleicht sogar seine Immunität im Nationalrat verlieren könnte.

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2017: Wöginger sucht für Tamandl

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2018 fragt Wöginger: "Was ist der Stand?"

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Gust schimpft Schmid

Streit wegen Tamandl! Im August 2018 erklärt Schmid der Ex-Abgeordneten Tamandl, dass ihn „Gust“ (August Wöginger) geschimpft habe, weil er sie nicht zurückgerufen haben.

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