Umfragen

Bevölkerung zum Budget-Loch: "Alle Dienstwägen streichen"

© AP
Meinungsumfragen auf der Straße zeigen: In der Bevölkerung gibt es viele Ideen, wie gespart werden kann. Die Politiker kommen dabei nicht zu kurz.
Zur Vollversion des Artikels

Österreichs Bevölkerung hat viele Ideen, wie jetzt gespart werden soll - und das bezieht sich auch auf die Politik!

"Man soll mit Ausnahme des Bundespräsidenten alle Dienstautos einziehen – denn ein jeder Hackler muss schauen, dass er selbst in die Arbeit kommt", sagt ein Mann im ORF-Radio.

"Die Leute, die es sich leisten könnten, die trifft es zu wenig", sagt ein Mann.

Eine junge Frau sagt in der Umfrage: "Mich stört es, dass bei der Umwelt gespart wird." Denn das Klimaticket wird teurer.

Ein Pensionist sagt in der oe24.TV-Umfrage: "Man spart bei den Falschen. Ich bin entsetzt." Ein junger Mann sagt: "Ich finde es gut, dass jetzt gespart wird. Das Budget-Loch ist riesig."

"Es werden Arbeiter und Selbstständige angegriffen", sagt ein weiterer Mann und erwähnt wieder die Dienstautos - "die sind zu teuer".

Dienstwagen-Eklat im Parlament

Die Dienstwagen der Regierung waren diese Woche auch Thema im Parlament. FPÖ-Boss Herbert Kickl kritisierte hohe Kosten, spielte unter anderem auf die Audi A8 Langversion von Sepp Schellhorn an.

ÖVP-Klubobmann August Wöginger war nach Kickl an der Reihe und donnerte: "Man soll nicht mit Steinen werfen, wenn man selber im Glashaus sitzt", konterte der ÖVP-Politiker die Kritik Kickls an den Dienstwägen der Regierung. Kickl fahre "nämlich eine S-Klasse Mercedes", also eine "Luxus-Karosse".

In der Bevölkerung sorgen das Spar-Paket und die Frage, wie das Budget-Loch beseitigt werden kann, jedenfalls für tägliche Debatten.