Polit-Barometer

Corona-Zeugnis für unsere Politiker

© TZOe MFellner, TZOe Fuertbauer, gruberpictures.at/Fotomontage
Wer von seinem Corona-Management profitiert – und wer unter die Räder kommt.
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Wien. Vor drei Wochen sind die Schulen gestartet – das Ganze lief nicht reibungslos ab. Bevor die Quarantäne-Bestimmungen gelockert wurden, mussten sich bis zu 15.000 Kinder daheim isolieren – zum Ärger der Eltern. Das kreiden die Österreicher den beiden verantwortlichen Regierungspolitikern übel an, zeigt die aktuelle ÖSTERREICH-Umfrage (Research Affairs, 1.000 Interviews vom 21. bis 23. 9., max. Schwankung 3,2 %).

© oe24
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Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein war bisher ein Sonnyboy des ÖSTERREICH-Polit-Barometers – jetzt nicht mehr. Mückstein war beim Schulstart für Gesundheit und Quarantäne verantwortlich, im aktuellen Barometer verliert der Grüne gleich drei Punkte – und rutscht auf Platz 4 ab. Aber immerhin 57 % bewerten sein Corona-Management noch immer positiv.

Bildungsminister Heinz Faßmann stürzt nach dem Chaos in den Schulen im Barometer um 3 Punkte ab – und ist jetzt sogar ins Minus gerutscht.

Anders Kanzler Sebastian Kurz: Der Regierungschef hat sich mit Corona-Ansagen wohl mit Rücksicht auf die OÖ-Landtagswahl ex­trem zurückgehalten – und sich so aus dem Corona-Chaos verabschiedet. Der Lohn: ein Plus und erneut klarer Platz 1.

Bürgermeister Michael Ludwig. Der zweite Gewinner der Woche, Wiens Stadtchef Michael Ludwig, profiliert sich als oberster Corona-Manager der Ost-Region – und gewinnt im Barometer klar Platz 2.

Schlusslicht. Impfgegner Herbert Kickl rutscht Woche für Woche weiter ab.