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Korruptions-Ausschuss als "Zeitbombe für Koalition"

© APA/HANS PUNZ
Der ÖVP-Korruptionsausschuss droht zur Schlammschlacht zu werden.
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Chats, Zeugen und Panik. Gleich in mehreren Parteien sorgt man sich, dass der ÖVP-Korruptionsausschuss zur „Schlammschlacht jeder gegen jeden“ werden könnte.

SPÖ, FPÖ, Neos, aber auch Grüne nehmen das „System Türkis“ ins Visier. Aber: Auch die türkis-blauen und türkis-grünen Chats sollen ein großes Thema im Ausschuss werden. Das wiederum, sagt ein Ein geweihter, sei „eine Zeitbombe für die türkis-grüne Koalition“. In der ÖVP beobachtet man schließlich bereits mit Argusaugen die potenzielle Rolle der Grünen im Ausschuss. Der türkis-grüne ­Sideletter, der als Reaktion auf den geleakten türkis-blauen Geheimvertrag geleakt wurde, dürfte ein Vorspiel gewesen sein. Ein VP-Spitzenmann ätzt hinter den Kulissen: „Es gibt ziemlich viele bei uns, die sich schon darauf freuen, im U-Ausschuss befragt zu werden.“ Und, so der Türkise: „Dann werden wir sehen, ob die Korruptionsstaatsanwaltschaft das auch aufgreift.“

Auch Kurz wird wieder als Zeuge geladen

Schließlich sollen sämtliche Wegbegleiter von Ex-Kanzler Kurz, aber auch Sebastian Kurz sowie prominente VP-NÖ-Politiker geladen werden. Ein prominenter Zeuge wird erneut Wolfgang Sobotka, der just den Vorsitz des Ausschusses führt.