Politik-Insider

Was das Wahl-Ergebnis 
für Österreich bedeutet

24.05.2014

Und: SPÖ fürchtet Sieg der FPÖ und will nach Wahl Klassenkampf starten.

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Für Spindelegger geht es heute um Sieg oder Wechsel nach Brüssel

Kein Geringerer als VP-­Außenminister Sebastian Kurz unterstützte den VP-Wahlkampf von Othmar Karas massiv: Immerhin geht es für den Mentor von Kurz, VP-Chef Michael Spindelegger, um seinen Polit-Kopf.

Bleibt die ÖVP heute Nummer eins, ist die VP-Obmanndebatte vorerst gestoppt.
Würde die ÖVP hingegen auf Platz 3 abstürzen, würde sich Spindelegger als EU-Kommissar nach Brüssel verabschieden. Ein Posten, den bei einem Sieg Karas anstrebt.
 

SPÖ fürchtet Sieg der FPÖ und will nach Wahl Klassenkampf starten

Im kleinen Kreis äußerte SPÖ-Kanzler Werner Faymann die Sorge, dass die FPÖ bei der EU-Wahl Erste werden könnte. In diesem Fall würde es für Faymann in der SPÖ unangenehm. Dann müssten er und sein Kanzleramtsminister den Klassenkampf gegen ÖVP und FPÖ starten.

Bleibt die SPÖ Zweite, wie 2009, würde die Kritik nur SP-Kandidat Eugen Freund treffen. Siegen die Roten, wäre der SP-Chef gestärkt.
 

Ehrenhauser will "Linke" gründen

Sollte Martin Ehrenhauser bei der EU-Wahl heute drei Prozent erzielen – bei einem Budget von nur 45.000 Euro –, würden ihn linke Kreise ermuntern, eine „Linke für Österreich“ zu gründen, berichtet ein Ex-SPÖler.
 

Grüne nun vor Richtungsstreit

Sollten die Grünen heute nicht stark dazugewinnen, würde es für Eva Glawischnig unangenehm werden. Viele in der grünen Welt wollen einen „Richtungswechsel und nicht mehr so ­populistische und inhaltsleere Wahlkämpfe“, sagt ein Grüner.

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