Vor Gurker Dom enthüllt

Denkmal für Haider steht

25.01.2011

Die Skulptur sei Erinnerung an Haider und "Symbol für das Verbindende".

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© Gert Eggenberger
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Am Dienstag um 14 Uhr wurde mit einer Rede des Landeshauptmannes das Haider-Denkmal vor dem Gurker Dom feierlich enthüllt. Fast zwei Stunden dauerten die Festlichkeiten.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) begann seine Ansprache mit einem Zitat einer der Freunde Haiders, dem Dalai Lama: „Versuchen wir, das Beste eines jeden Menschen zu erkennen, den anderen im bestmöglichen Licht zu sehen. Diese Einstellung erzeugt ein Gefühl der Nähe, eine Art der Geneigtheit, eine Verbindung.“ Mit diesem Zitat leitete er dann auf die verbindenden Hände der Haider-Skulptur über: „Er hatte immer versucht, das Beste im Menschen zu erkennen. Er war stets mit dem Ohr bei den Menschen draußen.“


Müttergeld

Im Gurktal wurde auch die Idee zum Müttergeld geboren, mehr ein Grund, Haiders Skulptur dort vor dem Dom aufzustellen. „Da haben die Bäuerinnen draußen erzählt, wir haben nur geschuftet, Kinder groß gezogen und nun keine Pension. Haider fuhr nach Klagenfurt zurück und ließ sofort ein Gesetz zur Schaffung des Müttergeldes ausarbeiten“, so Dörfler.

300 Gäste
An dem fast zweistündigen Festakt nahmen auch das Kollegium der Landesregierung, zahlreiche Bürgermeister aus dem Gurktal und rund 300 Gäste teil.

Das Denkmal wurde 2009 vom Unternehmer Robert Paulitsch mit Spenden und einem Zuschuss des Landes vorfinanziert und in Auftrag gegeben. Der Künstler Waldemar Schröder stellte die acht Paar Hände her, die sich zwischen zwei Marmorsäulen des Steinmetzes und BZÖ-Funktionärs Gunter Höher befinden. Es bleibt im Eigentum von Paulitsch.

Keine Segnung
Die Messe für Haider, der heute 61 Jahre alt geworden wäre, hielt der Stiftspfarrer von Gurk, Gerhard Kalidz, ein Freund der Familie Haider. Eine Segnung des Denkmals erfolgte übrigens nicht.

(wru)

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