Klausurtagung
Kurz bei der CSU: "Zusammenarbeit mit der FPÖ war gut"
12.01.2026In Bayern tagt die CSU im oberfränkischen Kloster Banz und berät über die politischen Pläne für 2026. Ideen holen sich die bayerischen Christsozialen auch von Sebastian Kurz.
Es ist ein fixer Termin im politischen Kalender, die alljährliche Klausurtagung der bayerischen CSU-Landtagsfraktion. Die Regierungspartei und ihr Ministerpräsident beraten sich und planen das politische Jahr 2026.
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Wahlen stehen an
In diesem Jahr sind die Beratungen für die CSU besonders wichtig. Im März hat die Schwesterpartei der ÖVP Kommunalwahlen in Bayern zu schlagen. Ein Härtetest für die Partei und mehr als ein Stimmungstest auch für ihn: Markus Söder.
Söder unter Druck
Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Parteichef steht an zwei Fronten unter Druck. Im Land kämpft die Partei nach dem Verlust der absoluten Mehrheit unter Söder 2018 um die 40-Prozent-Marke und in der Partei hat Söder bei seiner Wiederwahl als Vorsitzender Ende 2025 einen herben Dämpfer einstecken müssen. Mit knapp über 83 Prozent kassierte er sein schlechtestes Ergebnis, seit er die Partei führt.
Kurz soll helfen
Ideen will sich die CSU jetzt von Ex-Kanzler Sebastian Kurz holen. Kurz reiste am Montag nach Bayern, um nicht nur vor den CSU-Abgeordneten über das Thema „Europa im globalen Wettbewerb - aktuelle Herausforderungen für Politik und Wirtschaft“ zu sprechen, auch ein Vier-Augen-Gespräch mit Söder stand auf dem Plan.
FPÖ und AfD
Bei der Fragerunde mit CSU-Mandataren fragten die viel über den Umgang mit AfD bzw. FPÖ. Kurz erklärte dort - nicht medienöffentlich - dass diese zwei Parteien „nicht vergleichbar“ seien. Und betonte einmal mehr, dass die „Zusammenarbeit mit der FPÖ gut“ gewesen sei. Zumindest das dürfte Söder anders sehen.