SPÖ-Vorstand
Freund-Kandidatur einstimmig beschlossen
Der ehemalige ORF-Journalist Eugen Freund ist nun auch offiziell Spitzenkandidat der SPÖ für die EU-Wahl. Die Entscheidung dafür fiel im Bundesparteivorstand einstimmig, so Bundeskanzler Werner Faymann am Donnerstag in einer Pressekonferenz.
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13:22 Uhr: Die Pressekonferenz ist zu Ende.
13:18 Uhr: Jetzt spricht nochmal Freund
Er erinnert an Ex-Banker Vranitzky. Er will einen Beitrag leisten und seine Expertise mit in der Außenpolitik einbringen.
13:15 Uhr: Die Kompetenz von Eugen Freund?
Faymann: "Freund ist eine gute Bereicherung und eine Stärkung des Teams."
13:13 Uhr: Freund wird von Journalisten gefragt, was seine Ziele sind:
"Ich will, dass sich mehr Leute für Europa engagieren. Das EU-Parlament soll wichtiger werden", führt er aus. Und: Er will mit Faymann "ein Stück des Weges gehen".
13:09 Uhr: Statement von Freund schon wieder vorbei
Jetzt stellen die Journalisten ihre Fragen. Die erste geht an den Kanzler, es geht um die Rolle Wiens. Faymann: "Österreich soll im Zentrum der Arbeit für ein faireres Europa stehen."
13:07 Uhr: Jetzt spricht Freund
13:05 Uhr: "Integrer Mann"
Faymann weiter: "Eugen Freund ist ein integrer Mann, aufrichtig. Er bringt Sachen geradlinig auf den Punkt." Und weiter: "Die EU-Wahl ist eine wichtige Wahl zum Mitentscheiden".
13:03 Uhr: Einstimmige Entscheidung
13:01 Uhr: Alle Protagonisten sind da
Kanzler Faymann, Kandidat Fischer sowie SPÖ-Klubobmann Schieder sind eingetroffen.
12:55 Uhr: SPÖ-Vorstand macht sich auf den Weg..
Die SPÖ-Führung kommt nun vom Parlament ins Palais Epstein.
12:52 Uhr: Unzählige Journalisten sind da
Kameras werden aufgebaut, Dutzende Medienvertreter warten im Palais Epstein auf den Beginn der Pressekonferenz.
12:10 Uhr: Die Pressekonferenz verzögert sich
Dem Vernehmen nach soll die Präsentation von Eugen Freund nun um 13 Uhr stattfinden.
11:14 Uhr: Häupl äußert sich zur Kandidatur
Die Frage, was Freund denn besser könne als die anderen, beantwortete Wiens Bürgermeister und Landesparteichef Michael Häupl mit entwaffnender Offenheit. "Ganz einfach, er ist einfach bekannter dank ORF", sagte er. Der Ex-Journalist sei aber auch ein ausgesprochener Fachmann in internationaler Politik. Zum Ausmaß der parteiinternen Unterstützung meinte Häupl lediglich: "Es wird eine Mehrheit geben."
10:30 Uhr: "Fachmann, nicht Promi"
Mehr wollte Faymann vor der parteiinternen Abstimmung nicht sagen.
Auskunftsfreudiger gaben sich Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos und Klubobmann Andreas Schieder. Darabos sieht Freund nicht als "Promi", sondern als "Fachmann gepaart mit Bekanntheit", der für die Position bestens geeignet sei. Freund sei damit auch "ein Angebot an die Wähler, die ein Stück des Weges mit uns gehen wollen".
Schieder rühmte Freund als erfahrenen Journalisten und Weltbürger, und die Kritik an politischen Quereinsteigern wollte er nicht gelten lassen. Schließlich seien auch Victor Adler und Franz Vranitzky einst "Neueinsteiger" gewesen. Sowohl Schieder als auch Darabos äußerten sich positiv zum Vorschlag Freunds, die Delegationsleitung weiter Jörg Leichtfried zu überlassen.
Letzterer wollte zu Fragen zu seiner persönlichen Enttäuschung, nicht Spitzenkandidat werden zu dürfen, nichts sagen. Die SPÖ sei jedenfalls bestens aufgestellt, und er sei für einen Wahlsieg zuversichtlich.