Mai-Aufmarsch

Faymann wettert gegen Spekulanten

01.05.2011


Der SPÖ-Chef forderte erneut mehr Verteilungsgerechtigkeit.

Zur Vollversion des Artikels
© APA/ROBERT JAEGER
Zur Vollversion des Artikels

Die SPÖ hat am heutigen 1. Mai beim traditionellen Maiaufmarsch klassenkämpferische Töne angeschlagen - und soziale Gerechtigkeit eingemahnt. Diese sei die Seele der Sozialdemokratie, das "Herzstück", betonte Parteichef und Bundeskanzler Werner Faymann in seiner Rede am Wiener Rathausplatz. "Aber wir müssen wissen, wir haben eine Menge Gegner", warnte der Kanzler vor den "Lobbyisten der Spekulation" in ganz Europa.

Weiter Forderung nach Finanz-Transaktionssteuer
Diese mächtigen Gegner würden behaupten, dass die Krise vorbei sei und man nun mit den Löhnen runter müsse, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Doch die Arbeitnehmer würden wissen, "dass das, was gemeinsam erarbeitet wird, auch gerecht zu verteilen sein muss". Sowohl in den Reden als auch auf den Transparenten der Kundgebungs-Teilnehmer wurde unter anderem die Forderung nach einem "gerechten Steuersystem", inklusive Finanz-Transaktionssteuer, bekräftigt.

Der rote Aufmarsch ist traditionell die größte Veranstaltung zum Tag der Arbeit. Für heuer haben die Sozialdemokraten das Motto: "Der Wiener Weg: Sozial. Gerecht. Erfolgreich. SPÖ." gewählt. So wie jedes Jahr marschierten auch heuer die Delegationen der Bezirksorganisationen bzw. der Teil- und Vorfeldorganisationen im Sternmarsch zum Rathaus.

Dort fand gegen 11.00 Uhr - bei frühlingshaft angenehmen Temperaturen - die Schlusskundgebung statt. Neben Bundeskanzler Faymann ergriffen dort Bürgermeister Michael Häupl, Vizebürgermeisterin Renate Brauner und ÖGB-Präsident Erich Foglar das Wort.

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel