Im Visier
Fekter: "Männer wollen meinen Job"
Sie ist stur und aufbrausend. Sie polarisiert im In-und Ausland. Warum Finanzministerin Maria Fekter dennoch die schwarze "Geheimwaffe" ist.
Zwei Gesichter
Dass sie polarisiert wie kaum ein anderer in der rot-schwarzen Regierung, weiß auch Maria Fekter. "Von meiner Mutter habe ich gelernt, dass man es nie allen recht machen kann", sagt sie denn auch im ÖSTERREICH-Interview.
Derzeit - knapp zwei Monate vor der Nationalratswahl - wird sie wieder von Polit-Konkurrenz, aber auch echten "Parteifreunden" wieder besonders angefeindet. Sie sei "undiplomatisch, zu laut, zu unvorsichtig, zu quirlig", sagen ihre Kritiker.
Sie sei eine "Arbeiterin, eine loyale Parteisoldatin und ein wichtiges Asset für die ÖVP", kontern die Fans der VP-Finanzministerin.
Spindi pro Fekter
Und zu diesen gehört mittlerweile auch VP-Vizekanzler Michael Spindelegger.
Zwar wollte er vor einigen Monaten selbst ins Finanzministerium wechseln, mittlerweile weiß er aber, dass "Fekter mit ihrer Art eine extrem wichtige Flanke gegen die SPÖ für uns besetzt", wie ein VP-Spitzenmann erklärt.
Tatsächlich wird Fekter im VP-Wahlkampf auch eine Schlüsselrolle in der Auseinandersetzung mit der SPÖ spielen. Und nach der Wahl hat Fekter - laut VP-Insidern - die besten Chancen, Ministerin zu bleiben.
Sie selbst scheint ihre Gegner jedenfalls genau zu kennen: "Es sind Männer, die meinen Job wollen."
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Maria
Autor: I. Daniel