Eifersuchts-Drama

FPÖ-Politikerin mit Schneeschaufel brutal niedergeschlagen

13.02.2026

In Kärnten endete ein mutmaßliches Eifersuchtsdrama im Spital. Eine FPÖ-Bundespolitikerin liegt mit diversen Verletzungen im Krankenhaus, nachdem sie mit einer Schneeschaufel attackiert worden ist. 

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Eine FPÖ-Bundespolitikerin befindet sich aktuell mit vielerlei Verletzungen im Krankenhaus.

Die Politikerin, oe24 kennt ihren Namen und hatte mit ihr Kontakt, liegt mit einer schweren Gehirnerschütterung, mehreren Prellungen am Oberkörper, einer gespaltenen Lippe und einem Tinnitus im Spital, das erklärte ihr Anwalt im Gespräch mit oe24.

Hintergrund: Die Frau ist am gestrigen Donnerstag mutmaßlich Opfer einer Gewalttat geworden.

Attacke vor dem Haus

Der Vorfall ereignete sich nach Informationen von oe24 vor einem Einfamilienhaus in Kärnten. Die FPÖ-Politikerin hatte das Haus aufgesucht, um dem dort wohnhaften Mann, es soll sich um einen hochrangigen Polizeibeamten aus Kärnten handeln, diverse persönliche Gegenstände zurückzubringen. Dort traf sie allerdings nicht auf den Mann, sondern eine andere Frau an, die die FPÖ-Politikerin mutmaßlich aus Eifersucht attackierte.

Schläge mit Schneeschaufel

Die Frau in dem Haus ging auf die blaue Politikerin los und schlug mit einer Schaufel mutmaßlich mehrfach auf die Frau ein, unter anderem traf sie sie am Kopf. Was dann passiert, schildert der Opfer-Anwalt im Gespräch mit oe24: Seine Mandantin habe sich vor der Angreiferin in ihr Auto geflüchtet und versucht, in ein naheliegendes Spital zu gelangen. Dabei sei die verletzte Frau ohnmächtig geworden, bis sie dann schließlich im Krankenhaus aufgenommen und ärztlich versorgt werden konnte.

Als die Freiheitliche versuchte, zu flüchten, setzte die Frau mit der Schaufel ihr nach und schlug dabei wiederholt auf das Auto ein.

Angriff aus Eifersucht

Bei dem Vorfall handelt es sich wohl um ein Eifersuchtsdrama. Es soll ein Naheverhältnis zwischen der Politikerin und dem Polizeibeamten gegeben haben.

Die Ermittlungen der Polizei laufen. Im Raum stehen gegenseitige Anzeigen sowie eine Befangenheitsanzeige, die der Anwalt des Schneeschaufel-Opfers eingebracht hat.

Für alle beteiligten Personen gilt bis zu einer rechtskräftigen Klärung die Unschuldsvermutung.