Vizekanzler flüchtet ins Trockene

Gewitter crasht ORF-Sommergespräch

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Im ORF-Sommertalk wurden Vizekanzler und Moderatorin ordentlich nass.
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Wien. Montagabend war Kogler im Sommergespräch bei ORF-Anchorwoman Lou Lorenz-Dittlbacher – und weil der Talk am Dach des Leopoldmuseums stattfand und in Wien gerade ein Starkregen niederging, war das Ganze kein Vergnügen – nach einigen Minuten wechselte man ins Innere: „Sie sind nass“, befand Lorenz-Dittlbacher in Richtung des Vizekanzlers.

  • Wird Tanken teurer? Thematisch hatte Kogler fast alles schon im oe24.TV-Sommergespräch vorweggenommen. Erneut bestätigte er, dass Tanken im kom menden Jahr teurer wird: „Sowohl für Firmen als auch für Private wird umweltfreundliches Verhalten günstiger, Umweltzerstörerisches Verhalten teuer werden. Diese CO2-Bepreisung kann über Steuern kommen oder größeren Firmen zahlen einen Beitrag (in Form von Zertifikaten) und werden diese höheren Preise weitergeben. Ja, das kommt 2022. Es wird hier im Herbst eine Einigung brauchen. Das Ganze muss ja Hand und Fuß haben.“
  • Keine Abschiebung. Kogler betonte, dass es keine Abschiebungen mehr nach Afghanistan geben werde: „Das weiß die ganze Bundesregierung, und das wird so sein.“ Dass es von Innenminister Karl Nehammer kein Bekenntnis gegen Abschiebungen gebe, „war ja auch irritierend“, so Kogler: „Ja, ich sehe das sehr problematisch, aber wichtig ist, was jetzt am Ende als Ergebnis steht: Es wird nicht abgeschoben.“
  • Gesprächsbasis. Zu Kanzler Sebastian Kurz habe er eine „gute Gesprächsbasis, die ist auch respektvoll.“