Bildungsreform fix
"High-Five" besiegelt neue Schule
Mit der am Dienstag im Ministerrat beschlossenen Punktuation zur Bildungsreform liege eine "erfreuliche Einigung" auf dem Tisch, das erklärte Bundeskanzler Werner Faymann im Pressefoyer nach dem Ministerrat. Das Thema habe die politische Lager lange "auseinanderdividiert". Die Regierung und die Bundesländer befänden sich nun aber auf einem gemeinsamen Weg.
Ausbau der Modellregionen
Ausgebaut werden die Modellregionen für die gemeinsame Schule. Zukünftig soll diese Schulform an bis zu 15 Prozent aller Schulen erprobt werden können. Die AHS-Unterstufe werde eingebunden, nach zehn Jahren soll evaluiert werden. Man müsse dieses Modell danach anhand seiner Erfolge beurteilen, so Fayman, der auch auf die größere Schulautonomie verwies.
Bildungskompass
Das zweite verpflichtende Kindergartenjahr werde kommen. Die Zusammenarbeit zwischen der Elementarbildung und den Volksschulen würde intensiviert. Bildungsstanderhebungen würden im Rahmen eines "Bildungskompass" ausgebaut, so Mitterlehner.
Das nunmehrige Papier sei "über Monate intensiv verhandelt worden". Die Reformen würden dort anschließen, wo das bisherige System stehe. "Differenzierte Zugänge" blieben erhalten, erklärte Mitterlehner.