Wien

Klug: 130 Soldaten in den Kosovo

14.02.2014

Verteidigungsminister Klug und Außenminister Kurz sind sich bei Auslandseinsätzen einig.

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© TZ ÖSTERREICH
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Letztes Jahr hat Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) den Auslandseinsatz am Golan vorzeitig beendet. Jetzt hat er mit Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) einen neuen Plan für die österreichischen Soldaten in Friedensmissionen:

● Noch dieses Jahr wird eine Kompanie in der Stärke von bis zu 130 Soldaten in den Kosovo geschickt. Die Region ist kein Zufall, schließlich will sich Kurz in seiner Amtszeit vor allem auf den Balkan konzentrieren.
● Auch in Bosnien wird aufgestockt: Wir ersetzen Mitte des Jahres ein ungarisches Kontingent. Die Details sollen Klug und Kurz gemeinsam am Dienstag nach dem Ministerrat verkünden.
● Noch keine genaueren Details gibt es hinsichtlich der Mission in der Zentralafrikanischen Republik. Bis zu 10 Stabsoffiziere sollen von österreichischer Seite teilnehmen. Wann es soweit ist, steht noch nicht fest.

Spardruck
Klug muss zwar in seinem Ministerium satte 45 Millionen Euro einsparen, bei den Auslandseinsätzen will er aber nicht kürzen, im Gegenteil: Es wird wieder aufgestockt – 1.100 Soldaten werden in Krisengebiete geschickt. Ebenfalls von den Einsparungen ausgenommen ist die Umsetzung der Wehrdienst-Reform, die erst letztes Jahr beschlossen wurde.

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