Forderungen an Neo-Minister Polaschek

Lehrer fordern: 'Fern-
Unterricht ab 20. Dezember'

© APA/ROLAND SCHLAGER
Die aktuelle Corona-Lage stellt die Schulen des Landes vor Herausforderungen.
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Wien. Der oberste Lehrergewerkschafter Paul Kimberger trifft sich diese ­Woche mit dem neuen ­Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) aus Graz. „Das können Sie sich denken, dass wir viele Wünsche an ihn haben“, so Kimberger. Konkrete Details will er aber vorerst noch keine verraten.

Längere Pause? Vor­geprescht – mit eigenen Plänen – ist die unabhän­gige Lehrergewerkschaft ÖLI-UG: „Wir schlagen Distance Learning ab 20. Dezember vor, mit einer Not­betreuung für die, die sie brauchen.“ Das wäre ein „Moment der Stille“ vor Weihnachten und brächte „Infektionsschutz“.

Eltern. Elternvertreterin Evelyn Kometter sagt, sie erwarte sich, dass „die Schulen offen bleiben wie bei Faßmann“.
Scharfe Regeln. Der neue Bildungsminister will die Schulen grundsätzlich offen halten, führt die Regeln der Sicherheitsphase weiter. Also: Testen für alle Schüler, egal ob geimpft, genesen oder nicht, und das drei Mal die Woche.

Antigentests. Für eine ­sichere Rückkehr nach den Weihnachtsferien sollen alle Schüler drei Antigentests bekommen – und sich damit zu Hause vor dem Start testen. Schulsprecher Mati Randow kritisiert „die ungenauen Tests“ und fordert den „PCR-Test-Ausbau in ganz Österreich“. Außerdem wünscht sich der Schülervertreter vom Bildungs­minister „mehr Austausch mit den Schülern“.(bra)