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Machtkämpfe und ein Richtungsstreit in der FPÖ

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Fünf Landesgruppen sind kritisch gegenüber dem Kurs von Herbert Kickl.
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Richtungsstreit. Ober­österreichs FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner ging bereits 2016 – damals unterzeichnete Strache in Moskau den „Freundschaftsver­trag“ mit der Putin-Partei – auf Distanz. Auch jetzt beobachtet er den Kurs von FPÖ-Chef Herbert Kickl kritisch. Kickl positioniert die FPÖ – gemeinsam mit seinem Generalsekretär Schnedlitz, der keine Berührungsängste mit den rechtsextremen Identitären hat – auf Kurs der AfD oder von Frankreichs Éric Zemmour. Damit „raubt er uns jeglicher Möglichkeit, je wieder in die Nähe einer Regierungsbeteiligung zu kommen“, sagt ein Fan von Haimbuchner.

Ebenfalls Kickl-kritisch – nachdem der FPÖ-Chef gesagt hatte, man solle keine Flüchtlinge aus der Ukraine aufnehmen, widersprach Dominik Nepp – ist Wiens FPÖ-Chef. Auch die Blauen in Salzburg und der Steiermark – es ist kein Streit der Ideologien, sondern des Stils – seien bereits kritisch.

Kickl, behaupten nun FPÖ-Strategen, versuche da­her, Vertraute als Landeschefs zu installieren – derzeit etwa den Tiroler Bundesrat Steiner statt Markus Abwerzger, der Kickl im Wahlkampf ein Auftrittsverbot gegeben hat.