553.000€ Steuergeld
Mega-Flop: Babler-Doku lockte nicht einmal 900 Zuschauer ins Kino
02.05.2026Die Dokumentation „Wahlkampf“ über SPÖ-Chef Andreas Babler enttäuscht an den Kinokassen. Trotz massiver Förderung lockte das Werk bisher nicht einmal 900 Besucher in die österreichischen Kinosäle.
Mit großen Ambitionen gestartet, ist die Dokumentation „Wahlkampf“ über SPÖ-Chef Andreas Babler beim Publikum krachend durchgefallen. Laut den offiziellen österreichischen Kinocharts kamen bislang gerade einmal 895 Besucher, um den Film auf der Leinwand zu sehen. Das berichtet der Exxpress. Damit bestätigen sich die Eindrücke der vergangenen Tage endgültig: Das Interesse an der Produktion bleibt äußerst gering.
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Massive Förderung aus Steuergeldern
Besonders brisant ist dabei der Blick auf die Finanzierung des Projekts. Der Film wurde mit rund 553.000 Euro an Steuergeld unterstützt. Rechnet man diese Summe auf die bisherigen Besucherzahlen um, ergibt sich ein bemerkenswerter Wert. Jede einzelne Kinokarte wurde rechnerisch mit knapp 617 Euro gefördert. Für Kritiker dient dies als neuer Beleg dafür, dass öffentliche Gelder in ein Projekt geflossen sind, das beim breiten Publikum kaum Anklang findet.
Leere Säle seit Kinostart
Bereits zum Kinostart am Freitag, 24. April, hatte sich abgezeichnet, dass die Nachfrage überschaubar bleibt. Es gab Berichte über fast leere Säle in Wiener Kinos, die nun durch die harten Zahlen der Kinocharts untermauert werden. Auch mehrere Tage nach der Premiere gelingt es der Babler-Doku offenbar nicht, mehr Menschen in die Kinos zu locken.
Vergleich mit der Regionalliga
Wie gering das Interesse tatsächlich ausfällt, zeigt ein ungewöhnlicher Vergleich aus der Sportwelt. Ähnlich viele Zuschauer wie die Dokumentation lockte zuletzt das Spitzenspiel der Regionalliga Ost zwischen dem SV Gloggnitz und dem SV Leobendorf an. Für eine bundesweit diskutierte und hoch geförderte Polit-Doku ist diese Bilanz nach den ersten Tagen im Verleih ernüchternd.