Zur Sicherheit
3 neue Untersuchungen im MutterKind-Pass
Die Novelle bringt ab Jahresbeginn zusätzlich zum bisherigen Programm eine HIV-, eine Zucker- und eine weitere Ultraschalluntersuchung.
Der Mutter-Kind-Pass ist reformiert. Ab 1. Jänner 2010 beinhaltet er drei zusätzliche Untersuchungen, die davor nicht vorgesehen waren. Es handelt es sich um eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung in der Frühschwangerschaft, einen HIV-Test und einen Zuckerbelastungstest.
Beibehalten werden die interne Untersuchung sowie die unterschiedlichen Laboruntersuchungen der werdenden Mutter.
"Enorm wichtig"
SPÖ-Gesundheitsminister Alois Stöger
hat den Mutter-Kind-Pass aufgewertet, weil gerade in der Schwangerschaft
präventive Gesundheitsleistungen enorm wichtig seien. Es gelte, die
bestmögliche Vorsorge für Mutter und Kind zu garantieren, so Stöger: "Mit
der Novelle ist es gelungen, zusätzliche Gesundheitsleistungen anzubieten,
deren Finanzierung auch langfristig gesichert ist."
HIV, Zucker, Ultraschall
Der neu hinzugekommene HIV-Test
ermöglicht eine etwaige rechtzeitige Behandlung der werdenden Mutter und
schützt das ungeborene Kind vor einer Ansteckung. Der Zuckerbelastungstest -
gemacht wird ein standardisierter oraler Glucosetoleranztest - dient zur
Früherkennung der Schwangerschaftsdiabetes, die bei etwa 5 bis 10 Prozent
der Schwangeren auftritt. Und auch die zusätzliche Ultraschalluntersuchung
zwischen der 8. und der 12. Schwangerschaftswoche wird medizinisch empfohlen.