Stundenlange Debatte

Neuwahl-Farce in Kärnten geht weiter

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Die SPÖ reitet heftige Attacken gegen Landeshauptmann Dörfler.
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Zum vierten Mal hat am Freitag die Opposition in Kärnten einen Anlauf genommen, um vorzeitige Neuwahlen zu erzwingen. Die FPK-Fraktion hatte schon vor der Sitzung angekündigt, eine Abstimmung über den Neuwahlantrag wieder durch einen Exodus zu blockieren. Im Plenum gab es dann zum einzigen Tagesordnungspunkt - Auflösung des Landtages - eine stundenlange Debatte, die bekannten Standpunkte änderten sich dabei nicht. So ritt SPÖ-Klubobmann Reinhart Rohr heftige Attacken gegen Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Der war allerdings nicht da, so wie seine FPK-Regierungskollegen. Als einziges Regierungsmitglied war LHStv. Peter Kaiser (S) ins Landhaus gekommen.

Kritik gab es in Richtung FPK auch wegen der Abwesenheit der vier Regierungsmitglieder. SPÖ-Landesrätin Beate Prettner war aus gesundheitlichen Gründen entschuldigt, der scheidende ÖVP-Landesrat Achill Rumpold zog es ebenfalls vor, nicht zu erscheinen. Rot und Grün interpretierten das Fernbleiben der Freiheitlichen als "Flucht", der FPK-Abgeordnete Hermann Jantschgi konterte, ihre Anwesenheit wäre "unnütz" gewesen. Am Nachmittag war die Debatte noch immer im Gange.