Der Kreis wird enger

Nowotny winkt als Finanzminister ab

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Mit der Absage der BAWAG-Manager Nowotny und Koren wird der Kreis möglicher Finanzminister kleiner.

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Für den Fall, dass das Finanzressort in einer großen Koalition an die SPÖ fiele, war zuletzt wieder BAWAG-Generaldirektor Ewald Nowotny ins Spiel gebracht worden. Falls die ÖVP zum Zug kommen sollte, hätte auch sein Vize Stephan Koren Außenseiter-Chancen gehabt.

"Früchte der Arbeit ernten"
Nowotny - der wiederholt erklärt hatte, er wolle die Früchte seiner Arbeit in der BAWAG ernten und seinen Job dort gern weiter machen - sieht seine Arbeit in der Bank zumindest bis weit ins nächste Jahr hinein dauern. Schon deshalb sieht er sich auch nicht als Kandidat für den neuen Finanzminister: Er hoffe ja doch, dass es noch dieses Jahr eine neue Regierung gebe, so der BAWAG-Generaldirektor am Mittwoch vor Journalisten.

Koren will nicht in die Politik
Falls das Finanzressort von der ÖVP gestellt würde, war zuletzt Nowotnys Stellvertreter in der BAWAG P.S.K., Vizegeneraldirektor Stephan Koren, als möglicher neuer Minister kolportiert worden. "Politik ist nicht das, wo ich hinwollte", erklärte Koren bei der selben Pressekonferenz auf Nachfragen. Er habe dies schon "in der Familie gehabt". Korens Vater war bis 1970 VP-Finanzminister und dann Präsident der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) gewesen.