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Corona Öffnungsplan: Schulen, Handel und Frisöre ab 8. Februar offen!

Oe24 liegt der Detailplan für die Öffnungen ab 8. Februar vor: Schulen, Handel und Frisöre sollen ''vorsichtig'' wieder aufsperren. Mit FFP2-Masken, mehr Abstand und Tests.
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Die Würfel sind gefallen: Wie oe24 erfuhr, wird es am 8. Februar „vorsichtige“ Öffnungsschritte geben. Das wurde bei einer Geheimsitzung im Kanzleramt am Freitag besprochen. Am kommenden Montag gibt es zwar noch weitere Beratungen mit Experten, den Oppositionsparteien und den Landeshauptleuten zur weiteren Vorgehensweise. Aber: Am 8. Februar werden Handel, Schulen und Frisöre wieder aufgesperrt. Bundeskanzler Sebastian Kurz gegenüber oe24: „Die Mutationen bremsen eine vollkommene Lockerung. Wir werden am Montag unter Berücksichtigung der Infektionslage sowie der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Situation mit den Landeshauptleuten über den Plan für die Zeit nach dem 8. Februar entscheiden. Einmal mehr wird dabei wieder die Verantwortung jedes Einzelnen im Land eine wichtige Rolle spielen.“

oe24 liegt der Geheimplan der Regierung für die Öffnung vor.

Schulen ab 8. Februar offen

Die Schulen werden ab Montag, 8. Februar im Schichtbetrieb starten. Die Kinder werden jeden zweiten Tag in die Schule gehen. Das heißt: Entweder Montag, Mittwoch und Freitag oder Dienstag und Donnerstag. In der Folgewoche sind es dann die jeweils anderen Tage. Zusätzlich wird es in den Schulen Maskenpflicht geben (für Oberstufen und evtl auch Unterstufen eine FFP2-Maskenpflicht). Weiters geplant sind strenge Hygienvorschriften und die regelmäßigen Tests, die ja bereits an Schüler und Eltern geschickt wurden. Fix ist, dass Volksschulen und Unterstufen ab 8. Februar wieder Präsenzunterricht in den Schulen haben. Ob auch die Oberstufen-Schüler in die Schulen zurückkehren, wird noch verhandelt. Derzeit dürfte aber laut oe24-Informationen auch geplant sein, die Oberstufen-Schüler wieder „vorsichtig“ in die Schulen zurückzuholen.

Handel darf wieder aufsperren

Sicher ist laut oe24-Informationen auch: Der komplette Handel darf ab 8. Februar ebenfalls wieder aufsperren. Und zwar sowohl kleine als auch große Geschäfte! Geplant ist eine FFP2-Maskenpflicht für Mitarbeiter und Kunden im Handel, so wie sie ja ohnehin schon in den Supermärkten besteht. Weiters wird es strengere Quadratmeterregeln geben. Bisher war ein Kunde pro 10 Quadratmeter erlaubt. Im Gespräch ist jetzt eine Verdoppelung auf einen Kunden pro 20 Quadratmeter. Möglich wäre aber auch eine Kompromisslösung von einem Kunden pro 15 Quadratmeter, um vor allem auch den kleineren Geschäften entgegenzukommen. Ein Handelsvertreter zu oe24: "Bei der 15-Quadratmeter-Regel pro Kunde könnte man die 2-Meter-Abstandsregel zwischen den Kunden jedenfalls problemlos einhalten.“ Weiters soll es Tests für alle Handelsmitarbeiter geben. Ob diese verpflichtend werden, wird noch diskutiert.

Auch Frisöre und Dienstleister wieder offen

Auch die Frisöre und körpernahen Dienstleister wie Kosmetikstudios dürfen ab 8. Februar wieder aufsperren. Für die körpernahen Dienstleister gelten die gleichen Regeln wie für den Handel: FFP2-Maskenpflicht, strengere Quadratmeter-Regeln und Tests für die Mitarbeiter.

Verschärfungen geplant: Schärfere Einreiseregeln und Grenzkontrollen

Wie oe24 aus Regierungskreisen erfuhr, soll es im Gegenzug zu den Öffnungsschritten auch weitere Verschärfungen geben. So werden schärfere Einreiseregeln und Grenzkontrollen in Erwägung gezogen, um die Verbreitung der Mutationen aus dem Ausland noch stärker einzubremsen. Laut oe24-Informationen denkt man etwa über Landeverbote für Flieger aus Ländern, in denen die Mutation besonders stark verbreitet ist, nach. Beispielsweise Spanien oder Portugal. Auch schärfere Quarantäneregeln könnten kommen, eventuell könnte das Freitesten nach fünf Tagen aufgehoben werden und man müsste bei der Einreise jedenfalls 10 Tage in Quarantäne.

Gastro und Hotels bleiben zu

Gastronomie, Hotels und Veranstaltungen/Kultureinrichtungen bleiben jedenfalls weiter geschlossen. Sie werden frühestens im März wieder aufsperren dürfen. „Es könnte aber auch erst nach Ostern Öffnungen für diese Bereiche geben“, so ein Regierungsinsider am Samstag zu oe24.

Auch Gesundheitsminister Rudi Anschober bestätigt, dass vorsichtige Öffnungsschritte geplant sind: "Am Montag werden wir gemeinsam mit den Experten noch einmal beraten, wie wir sehr vorsichtig und kontrolliert in ersten Bereichen Öffnungen schaffen können ohne ein zu hohes Risiko einzugehen. Mit einem klugen und vorsichtigen Vorgehen müssen wir Zeit gewinnen, damit parallel die Impfungen schrittweise umgesetzt werden können. Über 212.000 Impfungen sind bereits durchgeführt.”

Neuer Impfplan mit AstraZeneca kommt

Bei der Sitzung mit den Landeshauptleuten am Montag soll auch die Impfung thematisiert werden und besprochen werden, wie der neu zugelassene Impfstoff von AstraZeneca eingesetzt werden soll. Die Europäische Arzneimittel Agentur hat den Impfstoff für alle Altersgruppen zugelassen. Auf Basis der Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums soll mit den Landeshauptleuten gemeinsam entschieden werden, wie der Impfplan in den kommenden Wochen ausgestaltet werden soll.