Spesen & Co.

"Fast 10 Millionen Euro": FPÖ outet Regierungskosten

10.03.2026

"Fast 10 Millionen Euro für eigene Spesen und Repräsentationsausgaben in einem Quartal", tobt FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz über die Regierung. 

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Für jedes Quartal stellt FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz Anfragen an alle Ministerien zu ihren Spesen und Repräsentationsausgaben. Nun liegen die Beantwortungen für das vierte Quartal vor. 

Das Ergebnis: "Fast 10 Millionen Euro für eigene Spesen und Repräsentationskosten in einem Quartal sind der Beweis: Gespart wird nicht im System, sondern nur auf dem Rücken der hart arbeitenden Menschen in diesem Land", so Schnedlitz. 

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Regierungsklausur für 33.756 Euro

Unter die abgefragten Kosten fallen allerlei Dinge wie etwa Bewirtungskosten für internationale Gäste, Info-Broschüren, Werbung, Kosten für Pressekonferenzen oder etwa auch die Kosten für die Arbeitsklausur der Regierung im September. 

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Das zweitägige Regierungstreffen wurde erst im vierten Quartal abgerechnet und schlug mit 33.756,21 Euro zu Buche. Im Vergleich zu früheren Regierungsklausuren in teuren Hotels sind die Kosten deutlich geringer. 

Schnedlitz: Fotograf für "Schönling" 

Schnedlitz stößt vor allem ein Detail in der Kostenauflistung des Wirtschaftsministeriums von Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) sauer auf: Ein Rahmenvertrag mit einem Fotografen "zur Fotodokumentation für ressortspezifische Anlässe".

„Hinter den Kulissen schmunzelt man über die Eitelkeit des Wirtschaftsministers. Über 20.000 Euro an Kosten für Fotografen gehen dann aber auch bei einem selbsternannten Schönling zu weit", ärgert sich Schnedlitz.