Gebührenhammer

So stark soll die GIS steigen

Fix ist, dass die ORF-Ge­bühren steigen – wie stark, hängt von Wrabetz ab.
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Wien. Im ORF wird schon seit Monaten gerechnet, was das Zeug hält – denn trotz seiner Abwahl hat Alexander Wrabetz noch eine Aufgabe: Er muss alle fünf Jahre dem ORF-Stiftungsrat eine Gebührenanpassung vorschlagen – und das ist eben in diesem Herbst, wahrscheinlich im September oder Oktober, der Fall. Der Vorschlag, den Wrabetz machen wird, wird so geheim gehalten wie die berühmte Coca-Cola-Formel – doch eines ist jetzt schon klar: Seit der letzten Anhebung 2017 sind die Verbraucherpreise um 10,2 % gestiegen.

Bis zu 33 Euro plus. Rechnet man das auf die derzeitigen Gebühren um und nimmt man an, dass auch die Bundesländer die Chance nutzen, ihren Kulturbeitrag entsprechend anzuheben, könnten also die GIS-Gebühren je nach Bundesland zwischen 25,60 Euro (OÖ, Vorarlberg) und 32,70 Euro (Steiermark) pro Jahr steigen.

Unter der Inflationsrate. 2016 war Wrabetz’ Gebührenantrag mit 7,7 % exakt bei der damaligen Inflationsrate gelegen – geworden sind es ab 2017 dann aber „nur“ 6,5 %. Geht man davon aus, dass die ORF-Gebühr nicht unter 9 % steigen wird – dann ­beträgt die Steigerung jedenfalls zwischen 25 und 30 Euro im Jahr.

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