"Er wollte mich loswerden"
Strache rechnet in Buch mit Kickl ab
Noch im November will Ex-Vizekanzler HC Strache sein Buch Das Ibiza Attentat veröffentlichen. Neben seiner Sicht der Staatsaffäre schießt Strache scharf gegen seinen ehemaligen Partei-Intimus und jetzigen FPÖ-Chef Herbert Kickl.
Kein Sympathieträger. In Auszügen des Buches, die ÖSTERREICH vorliegen, wettert er gegen den Kärntner. Dass Kickl unter Haider "der wahre Kopf der Partei" gewesen wäre, seien laut Strache von Kickl "selbst gestreute Gerüchte". Er sei kein Mann für die erste Reihe, da er kein "Gefühl für politische Positionierung" habe und auch insgesamt kein "Sympathieträger" sei, schreibt Strache.
Hinterrücks. In seiner Zeit als FPÖ-Chef war Strache nach eigenen Aussagen "zu beschäftigt" gewesen, um die internen Intrigen von Kickl gegen ihn mitbekommen zu haben. Währenddessen soll Kickl bereits ein "Netzwerk" geplant haben, um Strache loszuwerden, warnten ihn FPÖ-Funktionäre. Das Buch soll noch im November erscheinen.