Nach FPÖ-Ausschluss

Strache: ''Will DAÖ-Vorsitz nicht übernehmen''

Ex-FPÖ-Chef lässt sich weitere politische Zukunft offiziell noch offen.
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Der aus der FPÖ ausgeschlossene Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache lässt sich seine weitere politische Zukunft offen. Den Vorsitz der neu gegründeten "Allianz für Österreich" (DAÖ) möchte er allerdings nicht übernehmen, betonte Strache bei einer von seiner Frau veranstalteten Charity-Veranstaltung am Sonntag in Wien.

"Nein, den Vorsitz der DAÖ kann ich mir nicht vorstellen zu übernehmen", sagte Strache auf eine entsprechende Frage vor Journalisten. Das müsse ein anderes, nachhaltigeres Projekt sein, so der frühere Vizekanzler. Weiter wollte er sich zu seiner politischen Zukunft aber nicht äußern: "Jetzt genieße ich die Zeit als Parteifreier, dann werden wir weiter sehen."

© APA/HANS PUNZ

Baron will ihn als "Zugpferd"

Der DAÖ-Gründer Karl Baron zeigte sich von der Absage Straches für den Parteivorsitz am Sonntag unbeeindruckt. "Dann wird das jemand anderer führen, wichtig ist, dass er Teil des Teams wird und der Spitzenkandidat wird", sagte Baron bei dem Punsch-Event am Sonntag.

Baron traf etwa 45 Minuten nach Strache ein und zeigte sich im Gespräch mit Journalisten "zuversichtlich", dass der frühere FPÖ-Chef seine Gruppierung bei der Wiener Gemeinderatswahl im kommenden Jahr unterstützen wird. Strache "wäre das ideale Zugpferd", sagte Baron. Ziel sei es, die FPÖ bei der Wahl zu überflügeln. Ob Strache dazustoße, werde sich im Jänner oder Februar weisen, erwartet Baron. Gespräche mit Strache habe es selbstverständlich bereits gegeben, betonte Baron. Und aus diesen Gesprächen heraus sei er diesbezüglich zuversichtlich.