Politik-Insider

Test verweigert: Kickl durfte nicht zu Kanzler

Im Kanzleramt gilt 2,5 G. Weil der ungeimpfte Kickl auch keinen Test machen wollte, gab es nur Telefonat.
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Sicherheit. Im Kanzleramt sowie in den meisten Ministerien gilt schon seit geraumer Zeit die 2-G-Regel. Heißt: Man muss geimpft, genesen oder PCR-getestet sein.

FPÖ-Chef Herbert Kickl – er verweigert die Impfung und legte bekanntlich einen Antikörpertest vor, wonach er auch nicht genesen ist – hätte also für seinen Termin am Mittwoch einen PCR-Test gebraucht. Zur Sicherheit aller Menschen, die im Kanzleramt arbeiten, aber auch seiner eigenen. Der Oberblaue und polternde Impfgegner wollte jedoch keinen Test machen, berichten Insider ÖSTERREICH.

Die Folge: Im Unterschied zu SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger, die beide geimpft sind, gab es eben doch keinen persön­lichen Termin für Kickl bei Alexander Schallenberg. Der Kanzler tele­fonierte am Mittwochabend stattdessen mit dem Ex-Innenminister. In Sachen Pandemie – sowohl Impfen als auch Testverweigern sind wohl ein Brandbeschleuniger – dürften die zwei Herren auf keinen gemeinsamen Nenner gekommen sein.

Kickl empfiehlt weiter toxisches Wurmmittel

Absurd. Stattdessen empfahl Kickl gestern bei einer Pressekonferenz erneut ein Wurmmittel zur Behandlung von Corona. Damit es Wirkung zeigt, müsste es so hoch dosiert werden, dass es für Menschen giftig sei, erklärt Virologin Monika Redl­berger-Fritz ­ÖSTERREICH.