Kurz und Kickl profitieren

Umfrage: Asyl-Streit drückt Grüne runter

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Der Koalitionsstreit um die Afghanistan-Flüchtlinge trifft die Grünen voll.
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Wien. Nur 10 % in der aktuellen Sonntagsfrage (Research Affairs, 1.000 Befragtevom 24.–26. 8., max. Schwankung 3,2 %), ein Minus für Vizekanzler Werner Kogler in der Kanzlerfrage und im Polit-Barometer. Es ist keine Frage:

Die Grünen haben schwer daran zu kauen, dass ihnen die ÖVP eine beinharte Flüchtlingslinie in der Afghanistankrise aufzwingt. Im Gegensatz dazu sind die Türkis-Werte stabil, mit 19 % liegt auch die Kickl-FPÖ über ihrem Ergebnis der letzten Wahl. Zulegen können nur die Neos – und die halten sich elegant heraus.

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Österreicher beinhart

Der Grund für das grüne Leiden: Die Flüchtlingskrise 2015, aber vor allem der schreckliche Mord an der 13-jährigen Leonie hat die Stimmung in der Bevölkerung extrem verschärft:

  • 87 % wollen Afghanen trotz Taliban-Herrschaft in ihre Heimat abschieben: 46 % alle Afghanen, weitere 41 % nur straffällige.
  • 56 % sind dagegen, auch nur wenige, bedrohte Afghanen aufzunehmen.
  • 69 % fürchten eine neue Asyl-Krise wie 2015.
  • 88 % sagen, die VP setze sich gegen Grüne durch.
  • Doch 61 % glauben, dass die Koalition trotzdem hält.
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