EU-Posten

Warum Gusi doch nicht Außenminister wird

30.10.2009

Schüssel hat gute Chancen auf Posten des EU-Ratspräsidenten.

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In seiner Heimat ist er kein König der Herzen. International genießt Alfred Gusenbauer aber Wertschätzung. Der rote Ex-Kanzler hatte eine Zeit lang durchaus ernste Chancen, EU-Außenminister zu werden. Denn Gusi wird sowohl von EU-Kommissionschef José Barroso als auch von internationalen Sozialdemokraten geschätzt.

Dennoch ist er jetzt wohl aus dem Rennen. Damit Gusenbauer von den Sozialdemokraten für den EU-Top-Job nominiert werden könnte, müsste der nächste EU-Kommissar Johannes Hahn zurückziehen. Der rote EU-Mandatar Hannes Swoboda: „Gusenbauer hätte mehr Möglichkeiten gehabt. Jetzt ist es zu spät, weil man sich so rasch für Hahn entschieden hat. Da hätte man sich in Österreich professioneller vorbereiten müssen.“

Merkel macht sich für Schüssel stark
Bessere Chancen auf einen Top-EU-Posten hat hingegen ein anderer Ex-Kanzler: Wolfgang Schüssel. Dafür, dass er Ratspräsident wird, macht sich keine geringere als die deutsche Kanzlerin Angela Merkel stark.

Merkel wird gemeinsam mit EU-Kommissionschef Barroso und Frankreichs Präsident Sarkozy über den Chef-Posten entscheiden.

Beim EU-Sondergipfel am 12. November soll der neue Mister EU präsentiert werden. Auf SP-Seite verhandeln Werner Faymann, Spaniens Zapatero und SPE-Chef Rasmussen. Alle drei keine Freunde Schüssels...

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