Liebeskiller Politik

Warum Politiker privat scheitern

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Von Strache bis Klestil, Kdolsky bis Buchinger – der Lifestyle der Spitzenpolitik stellt das Liebesleben auf eine harte Probe.

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Aus. Schluss. Vorbei. Immer häufiger entpuppt sich die Spitzenpolitik als Beziehungskiller – wie zuletzt bei FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (40). Er wurde von Freundin Andrea Eigner (24) nach knapp dreijähriger Beziehung verlassen – und urlaubt noch bis 19. August mit Freunden und seinen Kindern Tristan (6) und Heidi (8) auf der Party-Insel Ibiza. Auch mit dabei: Straches Mutter Marion (64), die auch während der Zeit, in der Strache das Nachtleben der Insel erkundet, die Kinder betreut. Für Politprofi Strache ist das Liebes-Aus bereits die zweite private Krise als FPÖ-Frontmann. Die 1999 geschlossene Ehe mit der Mutter seiner Kinder, Daniela Strache, wurde mitten im FPÖ-Erfolgstaumel 2006 geschieden. Nun ist es auch mit WU-Absolventin Andrea vorbei. Strache zu ÖSTERREICH: „Korrekt, ich befinde mich in keiner Beziehung mehr.“ Er findet auch jetzt, im Nachhinein, nur gute Worte über die nunmehr Verflossene: „Andrea Eigner ist eine wundervolle und tolle Frau.“

Hohe Scheidungsrate in Politiker-Beziehungen
Die Psychotherapeutin Rotraud Perner sieht die Liebesbeziehungen vor besonders schweren Herausforderungen gestellt – von nächtlichem Aktenstudium bis zum „Aufbau von Nähe im politischem Umfeld“, das Eifersucht auslösen kann.

Eine der aufsehenerregendsten Krisen-Beziehungen in Österreich war jene des damaligen Bundespräsidenten Thomas Klestil: Im September 1998 wurde er von Ehefrau Edith geschieden. Grund war Thomas Klestils Liebe zu Margot Klestil-Löffler, die er schon drei Monate später heiratete. Und auch Ex-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky hatte mit der Scheidung von Richard im Jahr 2007 für Aufruhr gesorgt. Grund dafür: Ihre Liebe zu Philipp Ita.