Augen auf

Die Tricks der Auto-Betrüger

© Getty Images
1.711 Betrugs- und Veruntreuungsdelikte rund um Kraftfahrzeuge hat die österreichische Polizei allein 2024 erfasst.
Zur Vollversion des Artikels

Die Maschen werden digitaler, professioneller und dreister. Wer privat kauft, braucht starke Nerven – oder einen besseren Plan.

2025 wechselten in Österreich über 825.000 Gebrauchtwagen den Besitzer. Ein großer Teil davon über Privatverkäufe auf Plattformen wie Willhaben und Autoscout24. Die zentrale Schwäche des Privatmarkts? Private Verkäufer schließen die Gewährleistung im Vertrag aus, und so ist das Risiko, die Katze im Sack zu kaufen, oft größer, als man glaubt.

Das sind die gängigsten Maschen der Betrüger in 2026

Versteckte Unfallschäden

Ohne professionelle Prüfung bleiben Schäden oft unentdeckt und werden für den Käufer zum finanziellen wie auch zum Sicherheitsrisiko. Wer sich blind auf den persönlichen Eindruck verlässt, riskiert böse Überraschungen, bis hin zu Fahrzeugen, die wegen Gefahr im Verzug sofort stillgelegt werden müssen.

Speditions-Betrug

Eine Masche, die aktuell stark zunimmt: Ein Interessent meldet sich auf ein Inserat, bietet an, sofort zu überweisen, und schickt eine Spedition zur Abholung, da er das Fahrzeug angeblich nicht persönlich abholen kann. Am Tag der Abholung kommt eine gefälschte Zahlungsbestätigung, das Auto wird mitgenommen. Auto weg, Geld weg.

Die Grundregel: Fahrzeug erst übergeben, wenn die eigene Bank bestätigt, dass das Geld eingebucht wurde und nicht mehr zurückgefordert werden kann.

KI-generierte Fake-Inserate

Die neueste und vielleicht gefährlichste Entwicklung: Betrüger setzen zunehmend Künstliche Intelligenz ein, um Inserate zu erstellen, die selbst Profis täuschen. KI-generierte Fahrzeugbilder zeigen Autos in Traumkulissen, die so nie existiert haben. Chatbots übernehmen die Kommunikation mit Interessenten – in perfektem Deutsch, rund um die Uhr, mit schnellen, plausiblen Antworten auf jede Frage.

Mehrere Initiativen warnen seit letztem Jahr explizit vor dieser Entwicklung. Dazu kommen täuschend echt wirkende Webseiten, die reale Autohäuser imitieren, gefälschte Kataloge mit kopierten Firmenlogos und sogar immer mehr Deepfake-Videos, in denen angebliche Geschäftsführer Fahrzeuge präsentieren.

Sicher kaufen, Sorgen vermeiden

Der sicherste Weg, keiner dieser Maschen zum Opfer zu fallen, ist simpel: nicht privat kaufen und etablierten Händlern vertrauen. Bei Onlinecars, Österreichs größtem unabhängigen Gebrauchtwagenhändler, durchläuft jedes Fahrzeug vor dem Verkauf einen 80-Punkte-Check im hauseigenen Refurbishing-Center in Lieboch bei Graz. Kein manipulierter Tacho, keine KI-generierten Fantasiebilder, sondern über 10.000 glückliche Kunden – und das seit mehr als 20 Jahren.

Mit einem 12-monatigen Safety-Garantiepaket, das über die gesetzliche Gewährleistung hinausgeht, und einem 14-tägigen Rückgaberecht wird der Autokauf entspannt.

Eine Google-Bewertung von 4,6 Sternen bei tausenden Rezensionen lässt sich nicht mit KI fälschen, und bei über 1.000 Lagerfahrzeugen ist für jeden Geschmack das richtige Auto dabei.

Auf dem Privatmarkt kann man Glück haben, keine Frage. Aber man kann auch Opfer von einem der tausenden dokumentierten Betrugsfälle werden. In einer Zeit, in der KI täuschend echte Inserate, Webseiten und sogar Verkäuferpersönlichkeiten generieren kann, ist das Risiko so hoch wie nie. Genau deswegen sind vertrauenswürdige Partner mit jahrzehntelanger Erfahrung und belegbarer Garantie samt Rückgaberecht wichtiger als je zuvor.

Aktueller Bestand unter onlinecars.at.