Offensiv-Alarm

Darum trifft der Guerreiro-Ausfall Bayern so hart

27.04.2026

Raphael Guerreiro fällt verletzt aus. Vor dem wichtigen Halbfinale gegen PSG schrumpft die Offensive der Münchner gefährlich zusammen.

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Am Dienstag (21 Uhr/Amazon Prime Video) steht für den FC Bayern das Hinspiel in Paris auf dem Programm, doch Trainer Vincent Kompany muss ohne Raphael Guerreiro planen. Der 32-Jährige hat sich beim Spiel in Mainz einen Muskelfaserriss im linken hinteren Oberschenkel zugezogen und wird laut "Bild"-Bericht mindestens zwei Wochen fehlen. Damit verpasst er beide Halbfinal-Begegnungen in der Königsklasse, was die Bayern-Offensive vor Probleme stellt.

Darum trifft der Guerreiro-Ausfall Bayern so hart 

Durch den Ausfall des Portugiesen verschärft sich die Personalsituation in München. Kompany gehen schlichtweg die Optionen für den Angriff aus. Zwar stehen mit Harry Kane, Michael Olise, Luis Díaz und Jamal Musiala noch vier Top-Stars zur Verfügung, die zusammen bereits 102 Saisontore erzielt haben, doch dahinter wird es dünn. Der Offensiv-Alarm ist real, da kaum noch personeller Spielraum für taktische Wechsel während der Partie besteht.

Nur noch ein Joker

Aktuell bleibt Nicolas Jackson der einzige echte Angriffs-Joker im Kader. Sollte Kompany frischen Wind bringen wollen, müsste der Senegal-Stürmer entweder Kane ersetzen oder dieser müsste sich auf die Zehner-Position zurückfallen lassen. Alternativ könnte Leon Goretzka weiter vorne eingesetzt werden. Die angespannte Lage beim PSG-Kracher resultiert auch aus einer regelrechten Muskel-Seuche: Neben Guerreiro fehlen bereits Serge Gnabry, Lennart Karl und Tom Bischof verletzt.

Risiko für Jamal Musiala

Besonders kritisch ist die Situation für Jamal Musiala. Er muss im Hinspiel nicht nur von Beginn an ran, sondern vermutlich auch über die volle Distanz gehen – ob er Schmerzen im operierten linken Sprunggelenk hat oder nicht.