Nach Alonso-Knall

Neuer Trainer, Neues Glück! Neue Real-Hoffnung für Alaba

13.01.2026

Ein Trainerwechsel in Madrid ist nie nur ein Trainerwechsel. Er ist ein Neustart für einen ganzen Kader. Und für David Alaba könnte er genau zur richtigen Zeit kommen. 

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Am Montag zogen die Königlichen die Reißleine und trennte sich von Trainer Xabi Alonso. Ein Schritt, der nicht nur die sportliche Führung erschütterte – sondern auch die Zukunft eines Mannes wieder auf die Tagesordnung setzte, der in Madrid zuletzt fast vergessen schien: David Alaba.

Der ÖFB-Kapitän feierte ausgerechnet im brisanten Supercopa-Finale gegen den FC Barcelona (2:3) sein Comeback. In der 76. Minute wurde der 33-Jährige eingewechselt – zeitgleich mit Superstar Kylian Mbappé. Es waren seine ersten Pflichtspielminuten seit dem 19. Oktober 2025. Symbolischer hätte dieses Zeichen kaum sein können.

Alles auf Null

Denn unter Alonso war Alaba sportlich praktisch aussortiert. In der laufenden Saison stand er vor der Supercopa gerade einmal 145 Minuten auf dem Platz, nur einmal über die volle Distanz. Sein im Sommer auslaufender Vertrag sollte nicht verlängert werden, ein Winter-Abgang galt intern als durchaus erwünscht. Doch jetzt ist Alonso weg – und mit ihm die Gewissheit, dass Alabas Zeit in Madrid abgelaufen ist.

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Der neue Mann an der Seitenlinie heißt Álvaro Arbeloa. Und plötzlich ist alles wieder möglich. Für Alaba geht es jetzt um alles: Spielpraxis, Vertrauen – und um seine WM-Chance 2026. Denn ohne regelmäßige Einsätze droht dem Abwehrchef auch in der Nationalmannschaft die Rolle des Zaungasts.

Winter-Transfer noch immer Thema

Parallel läuft der Transferkrimi weiter. Galatasaray, Saudi-Arabien, die MLS – die Liste der Interessenten wird länger. Charlotte FC soll bereits ein Angebot abgegeben haben, auch New York City FC mischt mit. Dazu kommen Anfragen aus Saudi-Arabien, wo Al-Ittihad als möglicher Abnehmer gilt. Das Problem: Alabas kolportiertes Jahresgehalt von rund 22 Millionen Euro macht ihn zu einem der Topverdiener bei Real – vor Stars wie Bellingham oder Valverde. Für einen Spieler, der zuletzt kaum spielte, ein Luxus, den sich Madrid eigentlich nicht mehr leisten will.

Doch jetzt lebt die Hoffnung wieder. Alaba ist zurück auf dem Platz – und zurück im Rennen. Ob seine Zukunft weiter in Madrid liegt oder ob der Transfer-Poker jetzt erst richtig Fahrt aufnimmt, ist offen. Sicher ist nur: Der Trainer-Knall bei Real hat David Alabas Karriere plötzlich wieder auf Start gedrückt. 

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