Meinungen

Die Stimmen zu Schweiz - Honduras

© Reuters

Das sagten Trainer und Spieler nach dem Aus für beide Teams.

Zur Vollversion des Artikels

Ottmar Hitzfeld (Teamchef Schweiz): "Natürlich ist die Enttäuschung groß, weil wir ja ganz gut ins Turnier gestartet sind. Dann kam das Spiel gegen Chile, als wir durch einen falschen Schiedsrichterentscheid das Spiel verloren haben. Die Hypothek, zwei Tore schießen zu müssen, war letztlich zu groß. Wir wurden im Lauf des Spiels sehr nervös, es war kein gutes Spiel. Es war eine schwache Leistung von uns. Es ist richtig, dass wir heute im spielerischen Bereich Probleme hatten. Wir haben zu wenig kombiniert und haben zu viele Fehlzuspiele gehabt. Das ist bitter."

Hakan Yakin (Spieler Schweiz): "Wir haben 90 Minuten versucht, Tore zu schießen. Gegen Schluss haben wir hinten aufgemacht. Im Strafraum fehlte uns die Kaltschnäuzigkeit. Man kann nicht einmal sagen, dass der gegnerische Goalie gut gehalten hätte."

Stephane Grichting (Spieler Schweiz): "Wir hatten die Chancen, haben sie aber nicht genutzt. Unser Ziel war das Achtelfinale. Dass wir es nicht geschafft haben, ist enttäuschend. Wir schlagen Spanien, und doch reicht es nicht. Das darf nicht passieren."

Reinaldo Rueda (Teamchef Honduras): "Nach den zwei Niederlagen war es schwierig für uns, das war ein umkämpftes Spiel. Die Schweizer haben viel Erfahrung, sie waren bei der WM 2006 und haben bei dieser WM Spanien besiegt. Die Darbietungen der amerikanischen Mannschaften sind beeindruckend. Leider haben wir aber nicht den Aufstieg geschafft."

Noel Valladares (Tormann und Kapitän Honduras): "Wir haben eine gute Leistung gezeigt. Wir hätten das Spiel gewinnen können, aber dafür wäre ein Tor notwendig gewesen. Um bei einer WM weit zu kommen, fehlt uns auch die Infrastruktur und die Logistik im Land."