Randale im Stadion

Düsseldorf - Hertha: Angst vor Blutbad

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Das Spiel zwischen Düsseldorf und Hertha BSC Berlin sorgt für Aufregung.
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Die Relegations-Rückpartie zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC könnte wegen der Fan-Tumulte ein sportrechtliches Nachspiel haben. Die Berliner erwägen, gegen die Wertung der Begegnung Protest einzulegen. "Es ist unsere Verantwortung, darüber nachzudenken. Das sind wir auch unseren Fans schuldig", erklärte Hertha-Manager Michael Preetz nach dem 2:2. Die Berliner sind nach dem Remis am Dienstag zum sechsten Mal abgestiegen, Düsseldorf kehrt nach dem 2:1-Hinspielerfolg nach 15 Jahren in die Fußball-Bundesliga zurück.

Stark unterbrach die Partie und schickte die Spieler in die Kabinen. Auf dem Platz wurden unter anderem Bengalische Feuer gezündet. Nur mit Mühe konnten Ordner und Polizei die Fans zurückdrängen. Schickhardt sprach davon, dass sich die Hertha-Mannschaft in Todesangst befunden habe. Die Spieler seien "ungeschützt in einem Mob" auf dem Spielfeld gestanden.

Nach dem Spiel blieb es laut Düsseldorfer Polizei in der Stadt friedlich. Allerdings wurde ein Sonderzug mit 750 Hertha-Fans auf der Rückreise angehalten. Der Zug sei wegen zerschlagener Fensterscheiben drei Stunden im Bahnhof Hamm gestanden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Einer der elf Waggons musste abgehängt und ersetzt werden.

Lob für Rehagel
Anerkennung gab es für Hertha-Trainer Otto Rehhagel, der sein letztes Spiel auf der Bank der Berliner erlebte. "Rehhagel hat sich eingeschaltet und Frieden geschaffen", sagte Fortuna-Manager Werner. Hertha-Präsident Werner Gegenbauer ließ einen Protest zunächst offen und sprach dem in der Kritik stehenden Preetz sein Vertrauen aus.