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FIFA lobt WM-Schiedsrichter

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Trotz zahlreicher eklatanter Fehler findet die FIFA die Leistungen sehr gut.

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Trotz teilweise krasser Fehler und weltweiter Kritik hat der Fußball-Weltverband seinen Schiedsrichtern ein gutes WM-Zeugnis ausgestellt. Der Chef der FIFA-Schiedsrichterkommission, Jose-Maria Garcia-Aranda, bezeichnete die Leistungen der 29 WM-Referees am Samstag als "großen Erfolg". Mehr als 96 Prozent aller Entscheidungen seien korrekt gewesen, betonte der Spanier.

Vorwürfe zurückgewiesen
Den Vorwurf, die FIFA würde Fehler der Unparteiischen kleinreden, wies Garcia-Aranda zurück. "Das ist nicht etwa eine Meinung, das sind Tatsachen." Nur bei wenigen Spielen habe es falsche Entscheidungen gegeben. Garcia-Aranda bezeichnete die Leistungen nach 62 von 64 Partien als "besser als gut".

Hohe Trefferquote
Die Studie des Schiedsrichter-Komitees der FIFA hat für die Studie alle Schlüsselentscheidungen ausgewertet, also jene betreffend Freistöße, Elfmeter und Tore. Kleinere Pfiffe wie etwa Out-Entscheidungen wurden nicht berücksichtigt. Die FIFA hat erstmals derartige Daten veröffentlicht, Vergleiche mit früheren Turnieren gibt es nicht. Garcia-Aranda betonte, dass die Trefferquote der Schiris höher sei als jene der Spieler bei den WM-Elfmetern.

Krasse Fehlentscheidungen
Nicht schön reden kann man jedoch die eine oder andere krasse Fehlentscheidung der Referees. Wie etwa das nicht gegebene Tor des Engländers Frank Lampard im Achtelfinale gegen Deutschland oder der Abseitstreffer des Argentiniers Carlos Tevez ebenfalls im Achtelfinale gegen Mexiko.

"Das Problem ist, dass wir pro Spiel 200 Entscheidungen treffen müssen. Wenn eine davon falsch ist, interessieren die 199 anderen niemanden", berichtete WM-Referee Viktor Kassai über den Alltag eines Schiedsrichters.