Neuer Volksheld

Ex-Austrianer Fisnik Asllani (23) vor Wechsel zum FC Barcelona

30.03.2026

Er stürmte einst für die Wiener Austria, jetzt steht er vor dem Sprung zum Weltklub.  

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© Gepa
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Fisnik Asllani verzückt unter Ex-Teamchef Franco Foda die Fachwelt – und weckt Begehrlichkeiten beim FC Barcelona. Es ist eine Karriere wie aus dem Bilderbuch: Noch vor nicht allzu langer Zeit trug Fisnik Asllani das Trikot der Wiener Austria. In Favoriten reifte er unter dem Radar der ganz großen Klubs, sammelte wichtige Erfahrungen in der Bundesliga, bevor sein Weg ihn zurück nach Deutschland und schließlich in die kosovarische Nationalmannschaft führte. Heute, nur kurze Zeit später, scheint das Camp Nou das nächste Ziel zu sein.

Berater bestätigt: „Kontakt mit den Katalanen“

Was zunächst nach einem kühnen Gerücht klang, gewinnt nun massiv an Substanz. Sein Berater Ayman Dahmani von der renommierten Agentur ROGON stellt gegenüber Medien klar: „Der FC Barcelona hat im Moment ernsthaftes Interesse. Es gab Kontakt mit den Katalanen.“ Der Grund für das Interesse der Spanier liegt auf der Hand: Barca-Legende Robert Lewandowski wird im August 38 Jahre alt. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, die Zukunft des Weltfußballers ist ungewiss. Die Klubführung in Barcelona sucht händeringend nach einem jungen, hungrigen Nachfolger, der das Erbe des Polen antreten kann.

Die Zahlen des Aufstiegs: 30 Millionen Euro Marktwert

Asllanis Entwicklung in Hoffenheim ist statistisch beeindruckend. In der laufenden Saison ist er mit 17 Scorerpunkten (9 Tore, 8 Assists) maßgeblich daran beteiligt, dass sein Team in der oberen Tabellenregion mitmischt. Sein Marktwert spiegelt diesen Lauf wider: Vor 1,5 Jahren: Marktwert ca. 800.000 Euro. Heute: Geschätzte 30 Millionen Euro. Die Klausel: In seinem bis 2029 laufenden Vertrag soll eine Ausstiegsklausel zwischen 25 und 29 Millionen Euro verankert sein.

Unter Franco Foda zum Nationalhelden

Besonders unter dem ehemaligen österreichischen Nationaltrainer Franco Foda blüht Asllani im Kosovo-Dress auf. In sechs Länderspielen erzielte er bereits drei Treffer. Am kommenden Dienstag steht für ihn das bisher wichtigste Spiel seiner Karriere an: Im WM-Playoff gegen die Türkei geht es um das Ticket für die Weltmeisterschaft.

Aufsteiger des Jahres

Für den Stürmer selbst kommt das Tempo seines Aufstiegs fast überraschend: „Es ist wirklich krass, wie schnell es manchmal gehen kann. Vor eineinhalb Jahren war ich noch in Elversberg“, so Asllani im „Kicker“. Von der Regionalliga über die Wiener Austria bis hin zum potenziellen Lewandowski-Erben – Fisnik Asllani ist zweifellos der Aufsteiger des Jahres.