Krankl-Kolumne über Didi-Aus

'Trainer immer das schwächste Glied'

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Die Nachricht, dass Kühbauer nicht mehr Rapid-Trainer ist, muss ich erst einmal sacken lassen.
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Auf der einen Seite kann ich es nicht nachvollziehen, weil die Qualität in dieser Mannschaft einfach nicht gut genug ist, um um den Titel zu spielen. Auf der anderen Seite ist er der Hauptverantwortliche für die Ergebnisse der Mannschaft und die stimmen derzeit einfach nicht. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass der Abschied so schnell passiert. Aber ich habe es immer schon gesagt: Der Trainer ist immer das schwächste Glied in der Kette. Man kann nicht die ganze Mannschaft austauschen, der Trainer muss immer seinen Kopf hinhalten. Das ist ungerecht gerecht.

Sportboss Barisic im Fokus

Doch eines ist auch klar: Die schwachen Leistungen der Spieler haben nicht nur mit dem Trainer etwas zu tun. Die Leistung am Sonntag beim WAC war blamabel, so braucht die Mannschaft kein zweites Mal auftreten. Die Spieler brauchen nicht glauben, nur weil jetzt ein neuer Coach kommt, dass sie sich aus der Verantwortung schleichen können. Jetzt heißt es erst recht: Leistung zeigen und die Grundtugenden wie kämpfen, kratzen, beißen wieder auf den Platz zu bringen.

Spannend wird, wer der Nachfolger wird. Eine Option wäre eine interimistische Lösung von Sportboss Barisic. Wenn er die Mannschaft nicht übernehmen will, dann würde das auch ein klares Signal geben. Nicht nur Kühbauer, auch Barisic hat eine Verantwortung zu tragen. Für die Qualität des Kaders ist er zuständig …

Nachfolger muss sofort liefern

Rapid braucht einen Trainer, der sowohl mental als auch taktisch breit aufgestellt ist, zu Rapid passt und noch dazu wenig kosten würde. Mir fallen da auf der Stelle Namen wie Feldhofer, Schopp oder Herzog ein. Klar ist aber: Der Neue hat keine Zeit, muss sofort liefern. Rapid muss alles unternehmen, um die Qualifikation für die Top 6 zu schaffen und darf sich nicht mehr viele Patzer leisten.