Vertrag bei PSG bis 2023

Barca-Trainer Xavi äußert sich zu Messi-Rückkehr

26.07.2022

Nachdem sich Präsident Joan Laporta vor wenigen Tagen zu dem Wunsch, den Argentinier zurückzuholen, geäußert hatte, ließ nun auch Trainer Xavi aufhorchen. 

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Eine spektakuläre Rückkehr von Lionel Messi zum FC Barcelona ist nach Ansicht von Trainer Xavi derzeit "unmöglich". Messi stehe bei Paris Saint-Germain unter Vertrag, führte der Spanier während einer Pressekonferenz der Katalanen aus. "Messi ist der beste Fußballer der Welt und der Geschichte." Club-Präsident Joan Laporta habe zwar bereits geäußert, "dass Messis Geschichte mit Barça nicht vorbei ist, aber es ist nicht der Zeitpunkt, um darüber zu sprechen".

Laporta hatte beim US-Sender ESPN zudem gesagt, er glaube, "dass es unsere Verantwortung ist, dass dieses Kapitel immer noch offen ist, dass es nicht geschlossen ist". Messi hatte Barcelona nach mehr als 20 Jahren im August 2021 verlassen und war zu PSG gewechselt, weil sich die Katalanen eine Verlängerung seines Vertrags nicht leisten konnten. Der 35-Jährige hatte in Frankreich einen Vertrag bis 2023 unterschrieben. Einem Bericht der spanischen Sportzeitung "Marca" zufolge wollen die Pariser möglichst noch ein weiteres Jahr mit dem Argentinier verlängern.

Außerdem soll der niederländische Nationalspieler Frenkie de Jong einem spanischen Medienbericht zufolge unter bestimmten Bedingungen beim FC Barcelona bleiben. Xavi soll dem 25-jährigen Mittelfeldspieler in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt haben, dass er weiter mit ihm plane, falls De Jong bereit sei, auf die Hälfte seines Gehalts zu verzichten, wie die Zeitung "AS" schrieb.

Zuvor war wochenlang über einen möglichen Abschied des Niederländers aus Barcelona spekuliert worden. Der mit 1,35 Milliarden Euro verschuldete Club benötigt dringend Geld, um Neuzugänge wie Weltfußballer Robert Lewandowski für den Spielbetrieb anmelden und Auflagen einhalten zu können. Zudem plant Barça weitere Transfers. De Jong sollte laut Medien für eine hohe Ablösesumme zu Manchester United wechseln, er wollte aber lieber in Spanien bleiben.

Die Berichte über die angebliche Forderung Barcelonas nach einem Gehaltsverzicht an De Jong lösten in der Fußball-Welt teils heftige Reaktionen aus. Der frühere englische Nationalspieler Gary Neville schrieb auf Twitter, De Jong solle rechtliche Schritte gegen seinen Club einleiten. "Ein Club, der ein Vermögen für neue Spieler ausgibt, während er nicht diejenigen voll bezahlt, die er unter Vertrag hat, ist unmoralisch und verstößt gegen Recht", schrieb er. 

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