Vertragspoker

Bayern-Zukunft offen: Klare Ansage von Boss Eberl zu Laimer

03.05.2026

Vertrags-Zoff beim FC Bayern: Bei Konrad Laimer hakt es gewaltig. Die Gespräche stocken, die Forderungen liegen auseinander. Jetzt spricht Sportvorstand Max Eberl Klartext – und macht deutlich: Eine Lösung ist aktuell nicht in Sicht. 

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Die Zukunft von Konrad Laimer beim FC Bayern München steht plötzlich auf der Kippe. Nach dem 3:3 gegen Heidenheim fand Sportvorstand Max Eberl ungewöhnlich deutliche Worte – und bestätigte erstmals öffentlich Probleme in den Vertragsgesprächen. 

„Da sind Vorstellungen, da kommt man momentan nicht übereinander“, sagte Eberl. Zwar gebe es „kein böses Blut“, doch aktuell liegen beide Seiten auseinander. Der Vertrag des Österreichers läuft noch bis 2027 – eigentlich wollten die Bayern verlängern.

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Gehaltsfrage wird zum Knackpunkt

Laut Berichten fordert Laimer ein Jahresgehalt von 12 bis 15 Millionen Euro – zu viel für die Münchner. Intern soll bereits eine klare Linie gezogen worden sein. Eberl ließ zudem aufhorchen: „Er ist ablösefrei gekommen, da würden wir nicht verlieren.“

Heißt im Klartext: Ein Verkauf im Sommer ist ebenso möglich wie ein späterer ablösefreier Abgang. Für die Bayern wäre beides wirtschaftlich verkraftbar.

Sportlich wäre ein Verlust allerdings heikel. Unter Trainer Vincent Kompany ist Laimer fixer Bestandteil des Teams, kommt in dieser Saison auf 43 Einsätze, 3 Tore und 12 Assists. Seine Vielseitigkeit – rechts, links oder im Mittelfeld – macht ihn besonders wertvoll.

Das zeigt auch ein Blick auf den Markt: Mit einem geschätzten Wert von 32 Millionen Euro ist Laimer aktuell der wertvollste ÖFB-Spieler.

Top-Klubs beobachten Situation genau

Die stockenden Gespräche bleiben international nicht unbemerkt. Medien bringen bereits den FC Barcelona ins Spiel. Die Katalanen sollen Laimers Dynamik und Pressing schätzen – ein Profil, das perfekt ins System passen würde.

Klar ist: Die Fronten sind abgesteckt. Finden beide Seiten keine Lösung, könnte aus einem Vertrags-Poker schnell ein Transfer-Thema werden.