Hintergrund
Hammer-Enthüllung: Bayern-Legende steht in Epstein-Akten
10.02.2026In den USA veröffentlichte Dokumente zum Fall Jeffrey Epstein sorgen für Aufsehen: Auch der Name von einem Ex-Bayern-Profi taucht darin auf – allerdings in einem völlig anderen Kontext.
Das Management von Franck Ribéry wurde am Dienstag mit den Behauptungen konfrontiert. Eine Französin wandte sich bereits im November 2019 an die US-Behörden und schilderte Vorfälle, die nun in den sogenannten Epstein-Akten publik wurden, berichtet die deutsche Bild.
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Schwere Anschuldigungen aus Frankreich
Die Frau aus Morlaix behauptet in einem 38-seitigen Schreiben, dass der heute 42-jährige Ribéry angeblich versucht habe, sie in ihrem Garten zu schlagen. Polizisten sollen laut ihren Angaben eingeschritten sein, da der Fußballer sich bedrohlich verhalten habe. Warum es zu dieser Situation gekommen sein soll oder wann genau dies geschah, bleibt unklar, da Zeitangaben im Dokument offenbar geschwärzt wurden. Mit den eigentlichen Taten von Jeffrey Epstein hat dieser geschilderte Vorfall laut der Quelle nichts zu tun.
Keine Verbindung zum Epstein-Netzwerk
Obwohl der Name der Sport-Legende in den Akten steht, gibt es keine Hinweise auf einen Kontakt zwischen Ribéry und dem Netzwerk des verstorbenen Sexualstraftäters. Dass das Schreiben der Frau überhaupt in den Akten landete, liegt daran, dass sie angibt, selbst ein Opfer Epsteins gewesen zu sein. Sie schildert darin traumatische Erinnerungen aus ihrer Kindheit. Die Glaubwürdigkeit der Aussagen wird in der Quelle als offen eingestuft, da die Frau selbst von "Bruchstücken unzusammenhängender Erinnerungen" schreibt.
Anwalt spricht von Fake News
Der Rechtsbeistand des Franzosen reagierte am Dienstag mit einer deutlichen Erklärung. Die Behauptungen der Frau seien „völlig falsch“ und stellten einen „Angriff auf die Würde meines Mandanten und seiner Familie“ dar. Der Anwalt bezeichnete die Vorwürfe als „Fake News“ und kündigte an, rechtlich gegen die Verfasserin vorzugehen.
Frühere Prozesse in Frankreich
In der Vergangenheit stand der Fußballer bereits in Frankreich vor Gericht. Vor zwölf Jahren wurde er in einem Prozess rund um eine damals 17-jährige Prostituierte jedoch freigesprochen. Damals wie heute betont die Seite des Sportlers die Haltlosigkeit der Vorwürfe. Der aktuelle Fall in den US-Akten scheint nun eine neue juristische Auseinandersetzung nach sich zu ziehen.