Meister-Trainer

Nach Double-Wunder: Kühbauer vor Abflug nach Deutschland

18.05.2026

Didi Kühbauer hat mit dem LASK das Unmögliche geschafft und das Double geholt. Jetzt könnte er die Linzer verlassen; Deutschland ruft. 

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Im Oktober hat Didi Kühbauer den LASK am vorletzten Platz in der Tabelle übernommen, am Ende ist er der große Double-Held. Der Erfolgscoach führte die Linzer zum zweiten Double der Vereinsgeschichte. Nach Stationen bei der Admira, Wolfsberg, Rapid und St. Pölten könnte nun der nächste große Schritt folgen.

Seit Jahren sind heimische Trainer auch international heiß begehrt. Die Erfolge von Adi Hütter, Ralph Hasenhüttl, Peter Stöger und Oliver Glasner sprechen Bände. Nun könnte mit dem 55-jährigen Kühbauer der nächste rot-weiß-rote Coach auf die große Bühne treten.

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Als Spieler war Kühbauer neben der Admira, Rapid und Mattersburg auch in Spanien (Real Sociedad) und Deutschland (Wolfsburg) erfolgreich. Während "Don Didi" in seiner aktiven Karriere erst den Weg nach Spanien gewagt hat, ehe er in Deutschland sein Glück versucht hatte, könnte diesmal gleich die Bundesliga rufen.

Ex-Klub hat Interesse

Ausgerechnet sein Ex-Klub, der VfL Wolfsburg, könnte in wenigen Tagen auf Trainersuche sein. Dieter Hecking hat dort zwar den VW-Krisenklub in die Relegation gerettet, hat aber nur einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben.

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Der 61-Jährige soll mit Saisonende zwar an den Verein gebunden werden, allerdings nicht mehr auf der Trainerbank Platz nehmen. Vielmehr könnte er als sportlicher Verantwortlicher und absoluter Fachmann in die Suche nach seinem Nachfolger eingebunden werden, wo Kühbauer auf der Kandidatenliste stehen soll.

Rückkehr nach 24 Jahren

Sollten die Wölfe, die vor wenigen Tagen zurück ihren Wurzeln zurückkehrten und wieder das Logo als Vereinswappen tragen, mit dem Kühbauer als Spieler noch aufgelaufen ist, könnte nun der dritte österreichische Trainer nach Glasner und Hasenhüttl in der VW-Stadt sein Glück versuchen.

Vor allem im Falle eines Abstiegs könnte "Don Didi" zum Top-Kandidaten werden, da viele potenzielle Trainer wohl einen Job in der höchsten Spielklasse bevorzugen und ein Aufstiegskandidat für Kühbauer hingegen das perfekte Sprungbrett wäre. 

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