Trauriger Grund

Nach Traum-Tor: Das steckt hinter Olises Jubel

12.01.2026

Beim 8:1-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg wurde Michael Olise zum "Man of the Match". Er konnte zwei Tore erzielen und eine Vorlage geben. Doch nach seinem ersten Treffer hat der Franzose einen besonderen Jubel gezeigt.

Zur Vollversion des Artikels
© Getty Images
Zur Vollversion des Artikels

Für die Wölfe startete die zweite Halbzeit mit einem Schrecken. In der 50. Minute konnte der Bayern-Flügelflitzer Michael Olise (24), wie einst Robben, nach innen ziehen und den Ball in die lange Ecke schlenzen. Nach seinem Traumtor hielt der Franzose einige Sekunden inne und zeigte beide Zeigefinger in Richtung Himmel. Danach jubelte er mit seinem Team.

Wie die "Bild" berichtet, steckt hinter dem Jubel ein trauriger Grund. Dieser sei höchstwahrscheinlich an den verstorbenen Sina Ghami gerichtet. Er war der Ex-Athletik-Trainer von Boxer Anthony Joshua (36) und kam bei einem tragischen Autounfall in Nigeria um.

Arbeiteten gemeinsam beim FC Reading

Joshua saß mit vier anderen Personen in einem Lexus-SUV, als dieser in einen parkenden Lkw krachte. Beim Unfall starben Ghami und Latif Ayodele, ein weiterer Box-Trainer. Joshua blieb von schweren Verletzungen verschont. Er durfte das Krankenhaus vor einigen Tagen verlassen. Laut den Behörden war die überhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache.

Olise und Ghami waren alte Bekannte. Als Olise noch beim FC Reading spielte, arbeitete er gemeinsam mit dem Athletik-Trainer zusammen. Kurz nach Ghamis Tod meldete sich der Franzose mit einem gemeinsamen Foto in seiner Instagram-Story. Der Bayern-Star schrieb: "Ruhe in Frieden, mein Bruder. Einer der ehrlichsten Männer."

Das Foto hat Ghami am 13. Juli 2021 gepostet. Der Athletik-Trainer gratulierte Olise zu seinem Wechsel von Reading zu Crystal Palace. 

Zur Vollversion des Artikels