Premier League

"Klopp-Krise": Liverpool blamiert sich bei Hull

04.02.2017

Die Reds verlieren schon wieder - jetzt ist der Europacup in Gefahr.

Zur Vollversion des Artikels
© Getty
Zur Vollversion des Artikels

Liverpool hat auch am Samstag nicht den Weg aus dem Tief gefunden. Die "Reds" kassierten in der 24. Runde der englischen Fußball-Premier-League eine 0:2-Niederlage bei Hull City und blieben damit zum fünften Mal in Folge in der Liga sowie auch in Pflichtspielen ohne Sieg. Die Titelträume dürften endgültig ausgeträumt sein, der Rückstand auf den überlegenen Leader Chelsea wuchs auf 13 Punkte an.

Liverpool verabsäumte es in der Tabelle am einen Zähler davor liegenden Dritten Arsenal vorbeizuziehen, die "Gunners" hatten zuvor bei Chelsea 1:3 verloren. Alfred N'Diaye (44.) und Oumar Niasse (84.) machten den Überraschungssieg des Abstiegskandidaten perfekt, der sich auf Rang 18 vorarbeitete. Für das klar feldüberlegene Liverpool war es die vierte Niederlage in den jüngsten fünf Bewerbspielen. In der Liga gelang 2017 noch kein Sieg, der letzte war ein 1:0 gegen Manchester City am Silvestertag.

Über ein Erfolgserlebnis durfte sich Sebastian Prödl freuen. Mit Watford feierte der ÖFB-Teamverteidiger einen 2:1-Sieg über Burnley. Für die Verlierer war ein Treffer von Ashley Barnes, der 2008 eine Partie für Österreichs U20 absolvierte und eine österreichische Großmutter hat, zu wenig. Watford ist mit 30 Punkten Zehnter und liegt nun einen Zähler vor Stoke City, da Marko Arnautovic und Co. bei West Bromwich Albion mit 0:1 unterlagen.

Zu einem Vorfall kam es beim Duell von Crystal Palace mit Sunderland. Nach dem Ende der ersten Hälfte versuchte ein wohl aufgrund des 0:4-Rückstandes frustrierter Fan Palace-Abwehrspieler Damien Delaney zu attackieren. Lamine Kone (10.), Didier Ndong (43.) und Jermain Defoe mit einem Doppelpack in der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatten die Partie schon vor dem Seitenwechsel entschieden.

Für Sunderland war es der erste Sieg seit einem 1:0 gegen Watford am 17. Dezember 2016, die "Rote Laterne" hat der nun mit Palace punktgleiche Club aber nach wie vor.
 

Zur Vollversion des Artikels